Filme A-Z

Auf WeltenDing rezensierte Filme.

Alphabetisch sortiert nach Titel.

#

10 Cloverfield Lane
1917
2012

A

Abraham Lincoln Vampirjäger
Alien: Covenant
Ankunft, Die (a.k.a. The Arrival)
Apocalypto
A Quiet Place
Arrival, The (a.k.a. Die Ankunft)
Atmen
Auslöschung
Autopsy of Jane Doe, The

B

Bad Fucking
Being John Malkovich
Beyond, The
Black 47
Blair Witch
Blair Witch 2

Blair Witch Project, The
Blutgletscher
Bokeh

C

CAM
Children of Men
Circle
Cloverfield Paradox, The
Crow
, The
Crucifixion, The
Cube Zero

D

Dennis
Devil’s Rejects, The
Don’t Breathe
Dunkirk (2017)
Dunkle Kristall
, Der

E

Ed Wood
Edge of Tomorrow
Ein toller Käfer
Eolomea
Es Kapitel 2
Escape – Vermächtnis der Wikinger
Europa Report

F

Follow Me (a.k.a. No Escape)
Forbidden World (a.k.a. Mutant a.k.a. Subject 21)
Frostbite
Funny Games (1997)

G

Godzilla (1954)
Godzilla 2: King of the Monsters
Godzilla vs. Kong
Goldene Handschuh, Der
Green Knight, The
Gretel & Hänsel

H

Happy Burnout
Hauptmann, Der
Heavy Trip
Heilstätten
Hell – Gefangene des Jenseits
Herr der Ringe, Der (1978)
Hinterholz 8
His House
Hobbit, Der: Eine unerwartete Reise
Hostel
Hostel 2
House of Wax (2005)
Hölle, Die

I

I Am the Pretty Thing That Lives in the House
In 3 Tagen bist du tot
Indien
Insel der besonderen Kinder, Die
In My Skin
Iron Sky

J

Joker
Jurassic Park
Jurassic Park 2 (Vergessene Welt)
Jurassic Park 3
Jurassic World

K

Kadaver
Kokoda – Das 39. Bataillon
Kong: Skull Island
Kreis, Der

L

Last House on the Left
Logan – The Wolverine

Lords of Chaos
Lords of Salem, The
Lost Boys 2: The Tribe
Love and Monsters

M

Man of Steel
Maus, The
Moon
Mike Mendez‘ Killers
Muttertag – Die härtere Komödie

N

Nacht der lebenden Toten, Die
No Escape (a.k.a. Follow Me)
Northmen – A Viking Saga
Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis

O

Outbreak – Lautlose Killer

P

Pandorum
Parfum, Das
Passengers
Pearl Harbor
Perfection, The
Performaniax
Pet
Pfad der Gewalt
Phoenix Tapes, The
Possession – Das Dunkle in Dir
Predator

R

Red Sonja
Revenant, The – Der Rückkehrer
Ritual, The
Rogue One: A Star Wars Story

Rückkehr des Daumens, Die

S

Schacht, Der
Schlacht um Midway
See No Evil 2
Seventh Son
Sieben
Sie leben
Shutter Island
Slender Man
Solo: A Star Wars Story
Split
Stalingrad (1993)
Star Trek (2009)
Star Trek Beyond
Star Trek Into Darkness
Stille Wåsser
Stromberg – Der Film
Sture Böcke
Snow White and the Huntsman
Sucker Punch
Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

T

Terminator 6: Dark Fate
Tideland
Tremors – Im Land der Raketenwürmer
Trollhunter

U

Under the Shadow
Under the Skin
Unknown Soldier (2017)
Until The Light Takes Us

V

V/H/S – Eine mörderische Sammlung
Valerian – Die Stadt der tausend Planeten
Visit, The
V wie Vendetta

W

Werwolfspiel, Das
Wikinger, Die
Wölfe in der Tiefe

Z

Zwischenwelten

FilmWelt: Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis

„Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis“ ist eine Mischung aus Horrorfilm, Western, Road-Movie und Liebesfilm, die von den Grundvoraussetzungen her bestens ausgestattet ist und mit großteils ambitionierten Schauspielern aufwartet. Leider machen eine Story, die auf Nummer sicher geht und ein wenig durchdachtes Drehbuch dem Erfolg einen Strich durch die Rechnung. Damit sind maximal vier Punkte möglich, von denen einer nur aus Nostalgiegründen vergeben wird. Von einem „frühen Meisterwerk“ der Regisseurin kann aus meiner Sicht leider keine Rede sein.

Gesamteindruck: 4/7


Trotz Nostalgiebonus eher bescheiden.

So ist das mit der Nostalgie… Vor vielen Jahren hat man einmal einen Film im Fernsehen gesehen – und aus irgendeinem Grund, der vielleicht gar nichts mit dem Film selbst zu tun hat, hat man das Gefühl, dass er ausgezeichnet war. Nach langer Zeit, in der man nicht an den Streifen gedacht, sogar den Namen vergessen hat, sieht man ihn zufällig im Geschäft oder im Netz und greift zu. Die Vorfreude ist groß und auch die ersten Minuten sind durchaus in Ordnung, nach dem Ansehen regiert allerdings die große Enttäuschung und man merkt: Nur eine nostalgisch verklärte Sicht hat den Film so toll erscheinen lassen, wie er in Wirklichkeit nie war.

Lange Einführung, kurzer Sinn: „Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis“ habe ich irgendwann einmal gesehen und der Film wurde in meiner Erinnerung zum Klassiker. Warum das so war kann ich bis heute nicht verstehen. Objektiv betrachtet ist der Film von Kathryn Bigelow (u. a. „Strange Days“ und „Zero Dark Thirty“) zwar gar nicht schlecht, das Zeug zum Klassiker hat er definitiv nicht.

Beginnen wir aber mit dem Positiven: Der Film aus dem Jahre 1987 ist ein Vampirfilm, der stilistisch und auch von der Handlung her stark an den wesentlich bekannteren und erfolgreicheren „The Lost Boys“ (ebenfalls 1987) erinnert. Wobei in „Near Dark“ das Wort „Vampir“ und seine Synonyme kein einziges Mal ausgesprochen wird. Ist auch nicht notwendig – die Bilder sprechen ja für sich. Die Optik entspricht dem in den 1980er Jahren offensichtlich sehr beliebten „moderner Western“-Setting, dementsprechend wird die Vampir-Gang als eine Art „Outlaws“ portraitiert. Die Bilder sind sehr gut gelungen, alles wirkt stimmig und wurde wunderbar fotografiert. Zu beachten ist die teilweise recht explizite Gewaltdarstellung, insbesondere wenn Vampire dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Der Soundtrack stammt von den Elektro-Pionieren Tangerine Dream und entspricht im Wesentlichen dem, was man von einem Film dieser Epoche erwartet. Spektakulär geht anders, aber immerhin gibt es wesentlich schlechtere Filmmusik.

Zu den Charakteren ist zu bemerken, dass der Film abgesehen von kleinen Andeutungen keinerlei Wert auf tiefe Einblicke legt. Man erfährt nichts Relevantes über die Hintergrundgeschichte der Protagonisten – alle sind einfach so, wie sie sind. Die Vampirbande ist – mit einer Ausnahme – eine Gang von sadistischen, gefühllosen Outlaws, die von ihren Schauspielern zumindest gut verkörpert werden. Was das betrifft ist eigentlich alles im grünen Bereich, speziell Bill Paxton als Cowboy-Vampir „Severen“ und Lance Henriksen als Ober-Blutsauger „Jesse Hooker“ können überzeugen.

Woran es letztlich krankt ist die Story, die einerseits absolute Standardkost ist, andererseits unter einem relativ trägen Drehbuch leidet, wodurch sich letztlich wohl auch die Schauspieler nicht richtig in Szene setzen können. Im Prinzip ist es das Übliche: Ein Mensch verliebt sich in einen Vampir, wird selbst zum Vampir, weigert sich, sein neues „Leben“ zu akzeptieren (also: zu töten um nicht zu verhungern), wird schließlich doch Teil der Vampirgesellschaft und wird dann noch vor die Wahl der Rückkehr in ein menschliches Leben gestellt. All das wird stark komprimiert und passiert ohne jegliche Überraschungsmomente, bis hin zum erwartungsgemäß kitschigen Finale. Mehr ist es nicht – wer möchte, kann noch die Themen der körperlichen und psychischen Abhängigkeit in den Film interpretieren, aber auch dazu gibt es besseres Material.

Gesamteindruck: 4/7


Originaltitel: Near Dark
Regie: Kathryn Bigelow
Jahr: 1987
Land: USA
Laufzeit: 94 Minuten
Besetzung (Auswahl): Adrian Padar, Jenny Wright, Lance Henriksen, Bill Paxton, Jeanette Goldstein


Filmvorschau (englisch)


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BioShock
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C

Call Of Cthulhu – Dark Corners Of The Earth
Crying Suns

D

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Dead Space 2
Dig
, The
Das Schwarze Auge: Drakensang

E

The Elder Scrolls III: Morrowind
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The Elder Scrolls V: Skyrim
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Eye of the Beholder II – The Legend of Darkmoon
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H

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K

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M

Machinarium
Mario Kart Wii
Mass Effect
Master Of Orion 2 – Battle At Antares
Memento Mori

R

Risen

S

Sanitarium – Der Wahnsinn ist in Dir
S.T.A.L.K.E.R.: Shadow Of Chernobyl
Star Trek: Judgment Rites
Sar Wars: TIE Fighter
SteamWorld Dig
Das Schwarze Auge: Drakensang
The Swindle

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Ultima I: The First Age of Darkness
Ultima II: The Revenge of the Enchantress
Ultima III: Exodus
Ultima IV: Quest of the Avatar
Ultima V: Warriors of Destiny
Ultima VI: The False Prophet

W

The Witcher
The Wolf Among Us