Buchwelt: Redshirts

John Scalzi


Mit „Redshirts“ hat der von mir eigentlich geschätzte John Scalzi ordentlich danebengegriffen. Das Buch wirkt wie eine höchstens mittelmäßige Kurzgeschichte, die künstlich aufgebläht wurde und damit kaum eine Existenzberechtigung im Vollpreis-Segment hat. Mit sorgfältigerer Ausarbeitung hätte das ein gutes Buch in gewohnter Scalzi-Qualität werden können – in dieser Form muss man von einer Lektüre leider abraten. Sollte das Buch jemals günstiger angeboten werden, können Scalzi-Fans einen Blick riskieren, zu viel erwarten sollte sich aber niemand.

Gesamteindruck: 2/7


(Schwache) Kurzgeschichte zum Vollpreis.

Beim Aufschlagen von „Redshirts“ heißt es erstmal durchatmen: Die Schrift ist riesig, die Ränder breit – so kennt man das eigentlich nur von Kinderbüchern. Auf diese Art kommt man natürlich leicht auf 430 Seiten, bei „normalem“ Druck wären es gefühlt unter 200 gewesen. Das zum Preis eines vollwertigen Romans zu verkaufen ist eigentlich eine Frechheit.

Leider wird dieses Manko auch im Buch nicht wettgemacht. Zunächst fallen relativ schnell eine Anzahl an Tippfehlern und eine gewöhnungsbedürftige, ungenaue Übersetzung auf. Verwunderlich, bei einem derart kurzen Buch sollte man meinen, dass das Lektorat genügend Zeit hatte, ordentlich zu Werke zu gehen. Wichtiger ist aber ohnehin die Geschichte – und die ist ausgesprochen merkwürdig und dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass es schon wieder innovativ ist. Sich mit den Redshirts, also Mitgliedern einer Raumschiffbesatzung, deren einziger Daseinszweck das Sterben in den unendlichen Weiten des Weltalls ist, zu beschäftigen, ist eine gute Idee. Ganz neu ist sie allerdings nicht, bereits im Film „Galaxy Quest“ wurde das Thema zumindest angeschnitten. Generell haut „Redshirts“ übrigens in eine ähnliche Kerbe wie dieser Streifen mit Tim Allen, wobei die Story ziemlich genau die umgekehrte Richtung einschlägt.

Auf dem Papier (respektive dem Bildschirm) liest sich das alles erstmal nicht schlecht. Trotzdem – oder gerade deshalb – passt die Umsetzung hinten und vorne nicht. „Redshirts“ soll im Prinzip ja (eben wie „Galaxy Quest“) eine Parodie auf das Science Fiction-Genre im TV sein. Darüber hinaus könnte man das Buch auch als eine Kritik an den teils merkwürdigen Drehbüchern und Erzählweisen insbesondere älterer TV-Serien lesen, die manchmal wissenschaftlichen, häufiger dramaturgischen Interessen folgen (müssen). Leider weist die Erzählweise von „Redshirts“ genau die Probleme auf, die Scalzi vermutlich anprangern wollte. Es gibt Löcher in der Handlung, die Logik bleibt völlig auf der Strecke, der Humor wirkt nicht hintergründig sondern unfreiwillig. Generell fehlt es dem Buch durchgehend an Tiefe – nicht nur, was die wenig spannende Story betrifft, auch die Charaktere bleiben völlig blass. Das mag ihren TV-Pendants, die oft nicht einmal einen Namen bekommen, entsprechen, macht den Roman aber auch sehr oberflächlich. Wirkliche Sympathie für das Schicksal der Redshirts kann so nicht entstehen. Ebenfalls problematisch: John Scalzi verzichtet auf jegliche Außenbeschreibungen, die man im Fernsehen wenigstens sieht – wie das Raumschiff „Intrepid“ aussieht, kann man sich so beim besten Willen nicht vorstellen. Nimmt man all das zusammen, wirkt „Redshirts“ im Endeffekt eher wie eine Fingerübung und nicht wie ein fertiger Roman. Der Autor präsentiert eine grundsätzlich gute Idee mit schönen Ansätzen für eine weitere Ausarbeitung – die einfach nicht erfolgt.

Irgendwann zwischen Seite 330 und 340 ist die Geschichte dann zu Ende. Die restlichen Seiten werden gefüllt mit – ja was eigentlich? Am ehesten kann man das, was folgt als eine Art Nachbetrachtung verstehen. Die Story wird dabei aus anderen Blickwinkeln noch mal zusammengefasst. Das bringt sogar ein wenig Licht in vorher ziemlich nebulöse Zusammenhänge, wirklich gebraucht hätte man diese teilweise langatmigen Beschreibungen aber nicht, weil sie schlicht zu spät kommen.

Wie viel von alledem „passiert“ ist und was davon absichtlich so gemacht wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Spielt letztlich aber auch keine Rolle, weil das Buch – wie man merkt – bei mir einfach nicht so ankommt, wie der Autor es wohl gerne gehabt hätte. Ganz zu verteufeln ist „Redshirts“ zwar nicht, aber eine Kaufempfehlung kann man nicht abgeben. Zwei wohlwollende Punkte, einfach weil Redshirts Charaktere sind, deren trauriges Schicksal in der langen Geschichte der Science Fiction viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Das macht sie sympathisch, den Roman aber nur ein klein wenig besser.

Gesamteindruck: 2/7


Autor: John Scalzi
Originaltitel: Redshirts
Erstveröffentlichung: 2012
Umfang: 432 Seiten (deutsche Printausgabe)
Gelesene Sprache: Deutsch
Version: Taschenbuch


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FilmWelt: Blair Witch Project

Der Versuch, einen pseudo-dokumentarischen Horrorfilm zu drehen ist meines Erachtens sehr gut gelungen – vor allem wenn man spätere Versuche, etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen, damit vergleicht. Mit einer etwas weniger nervigen Hauptdarstellerin und einigen gekürzten Szenen hätte es durchaus die Höchstwertung geben können.

Gesamteindruck: 6/7


Eigene Fantasie benutzen: Erwünscht.

Egal, wie man zum Hype steht, der damals um diesen Film gemacht wurde – an der außergewöhnlich guten Idee ändert das nichts. Außer Frage steht, dass der Streifen vor allem in den USA massivst beworben wurde (was die angeblich so billige Produktion in ein etwas anderes Licht rückt…), jedoch gehört das sozusagen zum Gesamtwerk. Immerhin sollte im Vorhinein der Eindruck entstehen, dass alles „echt“ ist – was durchaus gelungen ist, sogar heute glauben noch manche daran.

Was den Film selbst betrifft, ist eines unbedingt notwendig: die eigene Fantasie. Die Filmemacher spielen hier mit Urängsten, die jeder Mensch in sich trägt. Furcht vor Dunkelheit und Einsamkeit, vor Geräuschen, die man nicht zuordnen kann und vor nicht erklärbaren Phänomenen ist tief in uns verwurzelt – und das macht sich der Film zunutze. Der Horror ist hier gerade das, was man nicht sehen kann – wer davon nicht zumindest leichten Grusel verspürt, ist entweder durch andere Filme komplett abgestumpft oder einfach nicht mehr fähig, seine Fantasie ein wenig zu benutzen. Vor allem die letzten paar Minuten sind so beklemmend, dass man sich danach in der eigenen Wohnung kaum noch ohne Licht in die Küche traut.

Die schauspielerische Leistung zu bewerten fällt etwas schwerer. Vor allem die schrillen Panikattacken der weiblichen Hauptdarstellerin sind auf Dauer nervtötend, was einfach übertrieben wirkt. Hier wäre der stille Horror, der eigentlich den ganzen Film ausmacht, angebrachter gewesen. Die beiden männlichen Protagonisten spielen hingegen sehr angenehm und fallen nicht negativ auf. Um dem Film die notwendige Länge zu geben (hier hielt man sich dann nicht so ganz an das „Realismus-Konzept“…) wurden allerdings einige Dialoge und wenig sinnvolle Szenen unschön in die Länge gezogen und wirken damit aufgesetzt, was der Atmosphäre ein wenig schadet.

Gesamteindruck: 6/7


Originaltitel: The Blair Witch Project
Regie: Daniel Myrick, Eduardo Sánchez
Jahr: 1999
Land: USA
Laufzeit: 78 Minuten
Besetzung (Auswahl): Heather Donahue, Joshua Leonard, Michael C. Williams, Mary Brown


Filmvorschau (deutsch)


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Musik A-Z

Auf WeltenDing rezensierte Musik.

Alphabetisch sortiert nach Band bzw. Künstler.

A

Abbath: Konzert (15. Februar 2016)
Accept:
Balls To The Wall
Accept:
Breaker
Accept: Metal Heart
Accept: Restless and Wild
Amon Amarth: The Avenger
Amon Amarth:
Berserker
Amon  Amarth:
The Crusher
Amon Amarth:
Deceiver of the Gods
Amon Amarth:
Fate of Norns
Amon Amarth:
Jomsviking
Amon Amarth:
Once Sent from the Golden Hall
Amon Amarth:
Surtur Rising
Amon Amarth:
Twilight of the Thunder God
Amon Amarth:
Versus the World
Amon Amarth:
With Oden on Our Side
Amon Amarth:
Konzert (22. November 2016)

B

Battle Beast: Battle Beast
Black Sabbath:
Konzert (28. Juni 2016)
Blind Guardian:
Beyond the Red Mirror

C

Carach Angren: This Is No Fairytale
Children of Bodom: Are You Dead Yet?
Children of Bodom: Blooddrunk
Children of Bodom:
Follow the Reaper
Children of Bodom:
Halo of Blood
Children of Bodom: Hate Crew Deathroll
Children of Bodom:
Hatebreeder
Children of Bodom: Hexed
Children of Bodom:
I Worship Chaos
Children of Bodom: Relentless Reckless Forever
Children of Bodom: Something Wild
Children of Bodom:
 Tokyo Warhearts
Cradle of Filth: Midian
Cradle of Filth: Midnight in the Labyrinth

D

Darkthrone: A Blaze in the Northern Sky
Darkthrone:
Soulside Journey
Darkthrone: Transilvanian Hunger
Darkthrone: Under A Funeral Moon
Dimmu Borgir:
Abrahadabra
Dimmu Borgir:
Death Cult Armageddon
Dimmu Borgir:
Enthrone Darkness Triumphant
Dimmu Borgir:
Eonian
Dimmu Borgir:
For All Tid
Dimmu Borgir:
In Sorte Diaboli
Dimmu Borgir:
Puritanical Euphoric Misanthropia
Dimmu Borgir:
Spiritual Black Dimensions
Dimmu Borgir:
Stormblåst
Dimmu Borgir: Stormblåst MMV
Dream Evil: In the Night

E

Edguy: Kingdom of Madness
Edguy:
Rocket Ride
Edguy: Theater of Salvation
Edguy:
Tinnitus Sanctus
Edguy:
Vain Glory Opera
Ensiferum:
Ensiferum
Ensiferum: From Afar
Ensiferum:
Iron
Ensiferum: One Man Army
Ensiferum: Thalassic
Ensiferum:
Two Paths
Ensiferum:
Unsung Heroes
Ensiferum: Victory Songs

G

Gamma Ray: Hell Yeah!!!
God Seed:
I Begin
Guns n‘ Roses: Konzert (10. Juli 2017)

H

HammerFall: Built To Last
HammerFall:
Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken
HammerFall:
Crimson Thunder
HammerFall:
Dominion
HammerFall:
Glory to the Brave
HammerFall:
Infected
HammerFall:
Legacy of Kings
HammerFall:
No Sacrifice, No Victory
HammerFall:
Renegade
HammerFall:
(r)Evolution
HammerFall:
Threshold
Harris, Steve:
British Lion
Heljareyga: Heljareyga
Helloween: High Live
Hellsongs:
Hymns in the Key Of 666

I

Immortal: At the Heart of Winter
Immortal: Blizzard Beasts
Immortal: Damned in Black
Immortal: Diabolical Fullmoon Mysticism
Immortal: Pure Holocaust
Immortal: Sons of Northern Darkness
In Flames: Colony
In Flames: The Jester Race
In Flames: Whoracle
Iron Maidens, The: World’s Only Female Tribute to Iron Maiden

J

Jorn: Dio

K

Kampfar: Konzert (22. Oktober 2016)
Kivimetsän Druidi: Shadowheart
Konsortium, The:
The Konsortium
Kreator: Konzert (16. Februar 2017)

M

Majesty: Sword & Sorcery
Majesty:
Thunder Rider
Manowar:
The Lord of Steel
Manowar:
Gods of War
Manowar: Kings of Metal
Manowar: Kings of Metal MMXIV
Manowar: Konzert (15. Jänner 2016)
Manowar: Louder Than Hell
Manowar: The Triumph of Steel
Manowar: Warriors of the World
Marduk: Dark Endless
Marduk: Frontschwein
Marduk:
 Heaven Shall Burn… When We Are Gathered
Marduk:
La Grande Danse Macabre
Marduk:
Nightwing
Marduk:
Opus Nocturne
Marduk: Panzer Division Marduk
Marduk:
Plague Angel
Marduk:
Rom 5:12
Marduk:
Serpent Sermon
Marduk:
Those of the Unlight
Marduk:
Viktoria
Marduk:
World Funeral
Marduk:
Wormwood
Mayhem:
De Mysteriis Dom Sathanas
Me And That Man: Konzert (4. April 2017)
Mgła: Konzert (7. Februar 2016)
Metallica: …And Justice For All
Metallica: Death Magnetic
Metallica:
Hardwired… To Self-Destruct
Metallica:
Kill ´Em All
Metallica: Load
Metallica: Master of Puppets
Metallica: Metallica
Metallica:
Reload
Metallica: Ride the Lightning
Metallica: S&M
Metallica:
St. Anger
Moyhinan, Michael:
Lords of Chaos (BuchWelt)

N

Nightwish: Endless Forms Most Beautiful
Northern Kings: Reborn

O

Onheil: Razor

P

Pantera: Cowboys From Hell
Pantera: Vulgar Display of Power

R

Rammstein: Liebe Ist Für Alle Da

S

Sabaton: Konzert (6. Februar 2015)
Sabaton: Konzert (27. Jänner 2017)
Satyricon: Konzert (19. April 2015)
Sentenced: Frozen
Sepultura: Konzert (16. Februar 2017)
Soulfly: Enslaved
Suffocation: Effigy of the  Forgotten

T

Teräsbetoni: Myrskyntuoja
The Three Tremors: The Three Tremors
Týr:
Konzert (17. November 2016)

U

Unisonic: Unisconic
Urfaust: Konzert (18. Februar 2017)

V

Velvet Revolver: Libertad
Vision Bleak, The:
Konzert (17. Oktober 2016)
Volbeat:
Rock the Rebel/Metal the Devil
Vreid: Konzert (22. Oktober 2016)

W

Woods Of Ypres: Woods 5: Grey Skies & Electric Light

Autoren A-Z

Auf WeltenDing rezensierte Bücher.

Sortiert nach den Familiennamen der Autoren.

B

Bachman, Richard (aka King, Stephen): The Running Man
Barbusse
, Henri: Das Feuer
Barker, Clive: Hellraiser
Bernemann, Dirk: Asoziales Wohnen
Bernemann, Dirk: Ich hab die Unschuld kotzen sehen
Bernemann, Dirk: Und wir scheitern immer schöner
Bernemann, Dirk: Vogelstimmen
Bester, Alfred: The Stars My Destination (aka Tiger! Tiger!)
Börjlind
, Cilla & Rolf: Schlaflied
Brown
, Dan: Illuminati
Brown, Dan: Sakrileg

C

Caroll, Lewis: Alice hinter den Spiegeln
Caroll
, Lewis: Alice im Wunderland
Clar, Peter: Nehmen Sie mich beim Wort
Crandall, Melissa: Earth 2 – Das Eden Projekt
Crichton, Michael: Andromeda
Crichton, Michael: Congo
Crichton, Michael: DinoPark
Crichton, Michael: Vergessene Welt
Crichton, Michael: Eaters of the Dead

D

Danielewski, Mark Z.: Das Haus
Dick, Philip K.: Das Orakel vom Berge
Dunne, Patrick: Keltengrab

E

Elliott, Will: Hölle
Ende, Michael: Die unendliche Geschichte
Erikson, Steven: The Malazan Book of the Fallen (VORLÄUFIGE BEWERTUNG)

F

Finney, Jack: Die Körperfresser kommen
Frenschkowski
, Marco: Die Chronik des Cthulhu-Mythos (I + II)

G

Gaiman, Neil: Coraline
Glavinic
, Thomas: Der Kameramörder
Glavinic
, Thomas: Wie man leben soll
Goodkind, Terry: Das Erste Gesetz der Magie (Das Schwert der Wahrheit – Band 1)
Goodkind, Terry: Die Schwestern des Lichts (Das Schwert der Wahrheit – Band 2)
Goodkind, Terry: Die Günstlinge der Unterwelt (Das Schwert der Wahrheit – Band 3)
Goodkind, Terry: Der Tempel der Vier Winde (Das Schwert der Wahrheit – Band 4)
Goodkind, Terry: Die Seele des Feuers (Das Schwert der Wahrheit – Band 5)
Goodkind, Terry: Schwester der Finsternis (Das Schwert der Wahrheit – Band 6)
Goodkind, Terry: Die Säulen der Schöpfung (Das Schwert der Wahrheit – Band 7)
Goodkind, Terry: Das Reich des Dunklen Herrschers (Das Schwert der Wahrheit – Band 8)
Goodkind, Terry: Die Magie der Erinnerung (Das Schwert der Wahrheit – Band 9)
Goodkind, Terry: Am Ende der Welten (Das Schwert der Wahrheit – Band 10)
Goodkind, Terry: Konfessor (Das Schwert der Wahrheit – Band 11)
Goodkind, Terry: Das Schwert der Wahrheit (Zusammenfassende Bewertung)

H

Harris, Thomas: Das Schweigen der Lämmer
Harris, Thomas: Hannibal
Harris, Thomas: Roter Drache
Heinlein
, Robert A.: Starship Troopers
Herbert, James: Moon
Hesse, Hermann: Der Steppenwolf
Hohlbein, Wolfgang: Der wandernde Wald (Enwor – Band 1)
Hohlbein, Wolfgang: Die brennende Stadt / Der Stein der Macht 1 (Enwor – Band 2)
Hohlbein, Wolfgang: Das tote Land / Der Stein der Macht 2 (Enwor – Band 3)
Hohlbein, Wolfgang: Der steinerne Wolf / Der Stein der Macht 3 (Enwor – Band 4)
Hohlbein, Wolfgang: Das schwarze Schiff (Enwor – Band 5)
Hohlbein, Wolfgang: Die Rückkehr der Götter (Enwor – Band 6)
Hohlbein, Wolfgang: Das schweigende Netz (Enwor – Band 7)
Hohlbein, Wolfgang: Der flüsternde Turm (Enwor – Band 8)
Hohlbein, Wolfgang: Das vergessene Heer (Enwor – Band 9)
Hohlbein, Wolfgang: Die verbotenen Inseln (Enwor – Band 10)
Hohlbein, Wolfgang: Das Elfte Buch (Enwor – Band 11)
Hohlbein, Wolfgang: Enwor (Zusammenfassende Bewertung)
Hornby, Nick: About A Boy
Hornby, Nick: Fever Pitch
Hornby, Nick: High Fidelity
Hugo, Victor: Die Elenden

I

Indriðason, Arnaldur: Graue Nächte

J

Jacobs, William Wymark: The Monkey’s Paw
Jackson,
Shirley: Spuk in Hill House
Jeschke
, Wolfgang: Der letzte Tag der Schöfpung
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern

K

Kalbers, Stefan: Atmen: Jemand muss atmen!
Katzenbach, John: Die Anstalt
King, Stephen: Feuerkind
King
, Stephen: The Plant
King
, Stephen: The Stand – Das letzte Gefecht
King, Stephen (aka Bachman, Richard): The Running Man
King,
Stephen: Der Werwolf von Tarker Mills
Kleinbaum
, N. H.: Der Club der toten Dichter
Köppen, Edlef: Heeresbericht

L

Lancet, Barry: Japantown
Larsson
, Stieg: Verblendung
Larsson, Stieg: Verdammnis
Larsson, Stieg: Vergebung
Larsson, Stieg: Millennium-Trilogie
Laßwitz, Kurd: Auf zwei Planeten
Lee, Edward: Bighead
Lee, Edward: Innswich Horror
Leiber, Fritz: Hexenvolk
Lem, Stanisław: Der futurologische Kongress
Lem, Stanisław: Solaris

M

Magnason, Andri Snær: LoveStar
Mann
, Thomas: Buddenbrooks
Matheson, Richard: Ich bin Legende
McCarthy, Cormac: Die Straße
Melko, Paul: Die Mauern des Unviersums
Miéville
, China: Der Krake
Miller,
Walter M. jr.: Lobgesang auf Leibowitz
Moorcock
, Michael: Die Kriegsmeute
Moorcock, Michael: Eiszeit 4000
Moynihan, Michael: Lords of Chaos

N

Nevill, Adam: Im tiefen Wald
Niven
, John: Gott bewahre
Niven, John: Kill Your Friends

P

Palm, Kurt: Bad Fucking
Pohl
, Frederik: Gateway (Gateway – Teil 1)
Pohl
, Frederik: Jenseits des blauen Horizontes (Gateway – Teil 2)
Pohl, Frederik: Rückkehr nach Gateway (Gateway – Teil 3)
Pyle
, Howard: Robin Hood

R

Remarque, Erich Maria: Der Weg zurück
Remarque
, Erich Maria: Im Westen nichts Neues
Roth, Joseph: Radetzkymarsch
Rümmelein, Bernd: Die Schlacht am Rayhin (Kryson I)
Rümmelein, Bernd: Diener des Dunklen Hirten (Kryson II)
Rümmelein, Bernd: Zeit der Dämmerung (Kryson III)
Rümmelein, Bernd: Das verlorene Volk (Kryson IV)
Rümmelein, Bernd: Das Buch der Macht (Kryson V)
Rümmelein, Bernd: Tag und Nacht (Kryson VI)
Rümmelein, Bernd: Kryson (Zusammenfassende Bewertung)

S

Saalbach, Axel: Sveta und der Junge aus dem Wald
Scalzi
, John: Redshirts
Schätzing, Frank: Der Schwarm
Schneider
, Robert: Schlafes Bruder
Seethaler, Robert: Der Trafikant
Seethaler, Robert: Die weiteren Aussichten
Shaw
, Bob: Orbitsville
Slupetzky, Stefan: Der Fall des Lemming
Sorokin, Vladimir: Der Tag des Opritschniks
Strugatzki, Arkadi & Boris: Das Experiment
Strugatzki, Arkadi & Boris: Die bewohnte Insel
Strugatzki, Arkadi & Boris: Die Wellen ersticken den Wind
Strugatzki, Arkadi & Boris: Ein Käfer im Ameisenhaufen
Strugatzki, Arkadi & Boris: Milliarden Jahre vor dem Weltuntergang
Strugatzki, Arkadi & Boris: Picknick am Wegesrand
Strugatzki, Arkadi & Boris: Strugatzki – Gesammelte Werke 2

T

Tolkien, J.R.R.: Beren und Lúthien
Tolkien
, J.R.R.: Das Buch der Verschollenen Geschichten
Tolkien
, J.R.R.: Das Silmarillion
Torberg
, Friedrich: Die Tante Jolesch
Tryon, Thomas: Der Kult
Turrini, Peter: Rozznjogd/Sauschlachten

V

Vanderbeke, Birgit: Das Muschelessen
Vanderbeke
, Birgit: Sweet Sixteen
VanderMeer
, Jeff: Auslöschung (Southern Reach Trilogie 1)
VanderMeer
, Jeff: Autorität (Southern Reach Trilogie 2)
VanderMeer, Jeff: Akzeptanz (Southern Reach Trilogie 3)
VanderMeer
, Jeff: Southern Reach Trilogie
Varesi
, Anreas: Die Gräfin Báthory
Verne, Jules: 20.000 Meilen unter dem Meer
Verne, Jules: Reise um den Mond
Verne, Jules: Von der Erde zum Mond
Vertacnik, Hans-Peter: Abfangjäger
Vornholt, John: Earth 2: Tödlicher Abgrund

W

Weir, Andy: The Martian
Wells
, H. G.: Die Insel des Dr. Moreau
Wells, H. G.: Die Zeitmaschine
Winkel, Rainer: Die Affenpfote

BuchWelt: Reise um den Mond

Jules Verne


Im Gegensatz zu „Von der Erde zum Mond“, das ein wenig mehr Handlung und noch dazu einiges an Treffsicherheit in Bezug auf typisch amerikanische Eigenarten besitzt, ist die „Reise um den Mond“ wesentlich härterer Stoff. Es mag sich lohnen, herauszufinden, wie man die Zukunft vor so vielen Jahren gesehen hat – dieses Buch eignet sich aber nur bedingt dafür.

Gesamteindruck: 4/7


Handlungsarmer Klassiker.

1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. 1870, also fast exakt 100 Jahre zuvor, schickte Jules Verne seine „Astronauten“ (die er damals aber nur „Reisende“ nannte) zwar nicht direkt auf den Mond, aber immerhin auf eine Fahrt um den Trabanten. „Reise um den Mond“ ist die Fortsetzung von „Von der Erde zum Mond“ (1865) und beschreibt die Erlebnisse der im Vorgängerroman in einem Projektil gestarteten Abenteurer.

„Erlebnisse“ ist allerdings ein übertriebener Ausdruck. An Handlung ist noch weniger als im für sich schon sehr wissenschaftlichen Vorgänger vorhanden. Verne zeigt in „Reise um den Mond“ einmal mehr seine hoch entwickelten astronomischen und mathematischen Kenntnisse. Er lässt seine Protagonisten seitenlang über Geschwindigkeiten und mathematische Probleme schwadronieren, erklärt haarklein die (damals bekannte bzw. vermutete) Entwicklungsgeschichte des Mondes und ebenso genau die Topographie der erdzugewandten Seite des Trabanten. All das ist recht interessant und zeigt, dass Verne nicht nur ein fantastischer Visionär, sondern auch ein Mann mit echtem wissenschaftlichem Interesse war. In diesem Buch übertreibt er es damit allerdings ein wenig und er lässt seiner reichhaltigen Fantasie relativ wenig Spielraum. Alles, was zu Vernes Zeit über den Mond nicht bekannt war (z. B. die Beschaffenheit der erdabgewandten Seite) reißt er nur sehr kurz an, ohne näher darauf einzugehen. So vermuten die Reisenden beispielsweise, so etwas wie Wälder zu sehen – allerdings wird das durch den Autor sofort wieder als mögliche Einbildung relativiert. Fast scheint es, als hätte er sich nicht die Blöße geben wollen, dass seine Beschreibungen des Mondes in späteren Jahren als reine Fantasie abgetan würden.

Dementsprechend zäh liest sich das Werk stellenweise. Es wird seitenlang ohne großartige Auflockerung gefachsimpelt. Dadurch vergehen die wenigen Seiten, die das Büchlein umfasst, nicht gerade wie im Fluge.

Anmerkungen zur (gratis) eBook-Version, die bei Amazon erhältlich ist: Wie beim Vorgänger gibt es eine unverhältnismäßig große Zahl an Scan-Fehlern. Speziell „l“ und „i“ werden häufig vertauscht, was den ohnehin schwer zustande kommenden Lesefluss teilweise stark behindert. Die Übersetzung dürfte einer der ersten Ausgaben des Buches entsprechen – dementsprechend altertümlich liest sich die Sprache (z. B. „Thiere“ anstelle von „Tiere“, stellenweise merkwürdige Grammatik usw.). Daran kann man sich erst nach vielen Seiten gewöhnen, was bei einem derart dünnen Buch durchaus problematisch ist. Ansonsten gibt es an der eBook-Version nicht viel auszusetzen und sie kann von jedem mit dem nötigen Equipment bedenkenlos angetestet werden.

Gesamteindruck: 4/7


Autor: Jules Verne
Originaltitel: Autour de la Lune
Erstveröffentlichung: 1870
Umfang: 186 Seiten (Print)
Gelesene Sprache: Deutsch
Version: eBook (gratis bei Amazon erhältlich)


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BuchWelt: Von der Erde zum Mond

Jules Verne


Mit diesem Buch ist Jules Verne trotz ausgesprochen knapper Handlung ein Roman gelungen, der zu Recht nach wie vor als Klassiker der Science Fiction gilt. Abzüge muss es für teilweise trockene und für Nicht-Mathematiker quasi unverständliche Inhalte geben.

Gesamteindruck: 5/7


Wie man eine Mondfahrt vorbereitet(e).

Der Titel dieses Buches ist ein wenig trügerisch. Die Überschrift „Von der Erde zum Mond“ suggeriert, dass den Leser eine fantastische, Verne-typische Reise erwartet. Das passiert in diesem Buch allerdings nicht – wer die Fahrt miterleben möchte, muss zum Nachfolgewerk „Reise um den Mond“ greifen, in dem die Besonderheiten eines Fluges durch den Weltraum beschrieben werden.

„Von der Erde zum Mond“ widmet sich allein den Planungen und Vorbereitungen, die für ein solches Projekt aus Sicht des 19. Jahrhunderts notwendig waren. Es wird beschrieben, welche Berechnungen es dafür braucht, wie man ein Geschoß und eine Kanone baut, mit der man den Mond erreichen kann, wie man die finanziellen Mittel dafür aufstellt und vieles mehr. Immer wieder erstaunlich ist die visionäre Kraft, die man in den Werken von Jules Verne findet. So mischt sich auch in diesem Buch der damalige Wissensstand mit reiner Fiktion – beides lässt der Autor sehr plausibel klingen. Als wissenschaftlicher Laie hat man selbst mit dem heutigen Allgemeinwissen über Himmel und Erde kaum Zweifel daran, die Schilderungen von Verne für theoretisch möglich zu halten.

Es gibt allerdings auch Grund zu leiser Kritik. Die Handlung ist – wie erwähnt – relativ dünn. Dadurch verstärkt sich stellenweise der Eindruck, Verne wollte eher eine Abhandlung über Astronomie und Mathematik schreiben, als einen wirklichen Roman. Er präsentiert der Leserschaft geballtes Wissen aus unterschiedlichen Fachgebieten, wird dabei zeitenweise allerdings sehr theoretisch und trocken. Wer darüber hinweg sehen kann, erhält mit „Von der Erde zum Mond“ einen zeitlosen Klassiker, den man in jedem Fall gelesen haben sollte.

Eine Anmerkung zur (gratis) Kindle-Edition: Das eBook ist bei Amazon zum Zeitpunkt dieser Rezension gratis erhältlich – das heißt aber nicht, dass keine Kritik erlaubt ist. Es gibt eine unverhältnismäßig große Zahl an Fehlern, die wohl mit dem Scan-Vorgang zusammenhängen. Insbesondere findet man relativ häufig ein „l“ anstelle eines „i“ und umgekehrt. Das stört den Lesefluss teilweise erheblich. Die hier vorliegende Übersetzung dürfte einer der ersten Ausgaben des Buches entsprechen – dementsprechend altertümlich liest sich die Sprache (z. B. „Thier“ anstelle von „Tier“, diverse merkwürdige Satzstellungen usw.). Bis man sich daran gewöhnt, braucht man relativ viele Seiten. Bei einem derart dünnen Buch kann das schon problematisch sein. Ansonsten gibt es an der eBook-Version nicht viel auszusetzen und sie kann von jedem mit dem nötigen Equipment bedenkenlos heruntergeladen werden.

Gesamteindruck: 5/7


Autor: Jules Verne
Originaltitel: De la Terre à la Lune
Erstveröffentlichung: 1865
Umfang: 131 Seiten (Print)
Gelesene Sprache: Deutsch
Version: eBook (gratis bei Amazon erhältlich)


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FilmWelt: Zwischwelten

Lediglich Hardcore-Fans, die alles haben müssen, das ein paar Ekel-Szenen enthält und Liebhaber von Filmen der C-Kategorie könnten hier ob des hohen Trash-Faktors auf ihre Kosten kommen. Obwohl: „So schlecht, dass er schon wieder gut/unterhaltsam/speziell ist“, gilt für diesen Film meines Erachtens nicht, da sollte man sich auch nicht vom Trailer täuschen lassen. Somit kann eigentlich allen eventuell Interessierten nur vom Kauf abgeraten werden.

Gesamteindruck: 1/7


So schlecht, dass er schon wieder gut immer noch schlecht ist.

An diesem Film etwas Positives zu finden, fällt ungemein schwer. Vielleicht könnte man die grundsätzlich brauchbare, wenn auch nicht überragend gute Idee nennen, die dem Ganzen zugrunde liegt. Dass diese wie auf dem DVD-Cover zu lesen ist, von H. P. Lovecraft, dem Altmeister des subtilen Horrors stammen soll, mag man ob der Umsetzung kaum glauben. Eigentlich empfinde ich es eher als Frechheit, dass der gute Name eines hervorragenden Autors auf ein derartiges Machwerk gesetzt wurde. Insgesamt erinnert das Ganze – nebenbei bemerkt – auch ein wenig an das Buch „Das Haus“ („House of Leaves“) von Mark Z. Danielewski, aber auch dessen merkwürdige Faszination wird von „Zwischenwelten“ komplett verfehlt.

Für Kritikpunkte gibt es hingegen viele Ansätze. Als erstes fällt natürlich die mehr als billige Optik auf – das Bild ist so unscharf, dass man teilweise nicht mal erahnen kann, was zu sehen ist; die Kameraführung ist verwackelt und von merkwürdigen Einstellungen geprägt, die Schnitte sind dilettantisch. Ebenso sieht es mit dem Ton aus: in der deutschen Version verdient die Synchronisation ihren Namen nicht, die Stimmen sind außerdem im Verhältnis zur Geräuschkulisse viel zu laut. Zunächst ist man versucht, Bild und Ton als eine Art Experiment im „The Blair Witch Project“ Stil zu sehen, es wird jedoch bald klar, dass dem nicht so ist und der Low-Budget-Teufel gnadenlos zugeschlagen hat. Diesen kann man auch in den Spezial- und Ekeleffekten erkennen, die mit viel gutem Willen aber noch …ähem… „erträglich“ sind. Das mag jetzt für einige als „total Indie“ oder Ähnliches gelten – ich persönlich habe in diesem speziellen Fall aber das Problem, dass ich „Indie“ nicht mit „dilettantisch“ gleichsetzen möchte. Ich mag „Indie“ bei Filmen, bei Spielen, oft auch bei Musik. Aber das hier ist nicht „Indie“ als qualitativer Wert, das hier ist schlicht und einfach dilettantisch und schlecht gemacht.

Technisch haben wir es also mit einer mittleren Katastrophe zu tun. Leider werden damit auch die inhaltlichen Mängel sehr schnell deutlich: die Dialoge sind dümmliche Sub-Standard-Kost, wie man sie aus unzähligen Teenie-Horrorfilmen kennt, allerdings nochmals deutlich unter deren Niveau. Story und Drehbuch sind ebenfalls hanebüchen und kaum der Rede wert – Überraschungen oder interessante Wendungen sind nicht auszumachen, dafür einige eklatante logische Schwächen und Ungereimtheiten. Unterlegt ist diese Mischung mit unfreiwilliger Komik und einem belanglosen Ende. Die Schauspieler selbst bleiben – dem Gesamtkomplex durchaus entsprechend – großteils blass und austauschbar. Wer hier noch mit „Indie-Charme“ argumentiert, feiert vermutlich wirklich alles ab, was nicht aus Hollywood kommt. Und das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.

Gesamteindruck: 1/7


Originaltitel: Closet Space
Regie: Mel House
Jahr: 2008
Land: USA
Laufzeit: 99 Minuten
Besetzung (Auswahl): Melanie Donihoo, Jovan Jackson, James LaMarr, Morgan McCarthy


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FilmWelt: The Crow – Die Krähe

Wem der Sinn nach einem leicht konsumierbaren, dennoch spannenden und – vor allem – atemberaubend düsteren Spielfilm steht, wird mit „The Crow“ bestens bedient. 6 von 7 Punkten für einen trotz oberflächlicher Handlung sehr intensiven Film – der vor allem aufgrund der Atmosphäre zu überzeugen weiß.

Gesamteindruck: 6/7


Rachegeschichte in meisterhaft düsteren Bildern.

Innovationspreis für die Story gewinnt Alex Proyas‘ „The Crow“ keinen – zum Erscheinungszeitpunkt (1994) nicht, und schon gar nicht zum Zeitpunkt dieser Rezension (mehr als 20 Jahre später). Dafür besitzt die Handlung einfach nicht genug Tiefgang – mehr als dass ein geheimnisvoller Rächer eine Bande von Mördern und Schurken nach der Reihe ins Grab bringt, passiert eigentlich nicht. Ok, dass der tragische Held eigentlich schon tot war, dann aber untot und unverwundbar aus dem Grab steigt, um seine ebenso tragisch ermordete Geliebte zu rächen, ist zwar nicht alltäglich – aber auch nicht wahnsinnig innovativ.

Das ist aber auch nicht notwendig – der Regisseur serviert die altbekannte Geschichte in derart düsteren und stilistisch wunderbaren Bildern, dass man sich an dem Film kaum satt sehen kann, es sei denn man stört sich grundsätzlich am Gothic-angehauchten Ambiente. Die Szenerie der heruntergekommenen, verregneten Großstadt in Amerika wurde bestens ins Bild gesetzt und bietet den perfekten Hintergrund zum mystischen Rachefeldzug. Ebenso perfekt wurden dabei auch Ausstattung und Kostüme gewählt: vor allem das Outfit des dunklen Rächers, samt Ledermantel, Gesichtsbemalung und Gitarre wirkt wie aus einem Guss. Passend dazu gibt es einen interessanten Soundtrack, der mit Tracks von The Cure, Nine Inch Nails, Pantera, Rage Against The Machine und einigen anderen Leckerbissen aufwartet.

Auch die Riege der Schauspieler kann überzeugen, wenngleich es gerade den Bösewichten doch ein wenig an Profil mangelt. Vorbehaltlos gelungen ist dagegen die Figur des Oberschurken, dessen kühle Überlegenheit sehr gut eingefangen wurde. Schwerer zu bewerten ist die Rolle von Brandon Lee, der aus meiner Sicht nicht so untalentiert agiert, wie es ihm öfters vorgeworfen wurde und wird. Seine Mimik und Gestik wirken auf mich durchaus charismatisch, die Kampf- und Bewegungskünste des Bruce-Lee-Sprösslings sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben und eine Augenweide. Doppelt schade, dass er unter solch tragischen Umständen sterben musste (versehentlich während der Dreharbeiten von Schauspieler-Kollege Michael Massee alias „Funboy“ erschossen). Einerseits ist der Tod des Hauptdarstellers natürlich eine menschliche Tragödie, vor allem wenn man den ebenfalls viel zu frühen Tod seines Vaters bedenkt, andererseits führte der Unfall dazu, dass der Film oft nur über diese Ebene bewertet wird. Aus meiner Sicht hätte einem Erfolg von „The Crow“ auch ohne das Ableben Lee’s nichts im Wege gestanden.

Die hohe Wertung für den Gesamteindruck mag auf den ersten Blick übertrieben erscheinen. Der Grund dafür ist aber einfach, dass ich persönlich diesen Film immer wieder sehen kann. Daran ändert seine Schlichtheit nichts, daran ändern die Schwächen bei der Besetzung nichts, daran ändert nichts etwas. Es ist einfach ein cooler Film mit ganz eigenem Ambiente, ein Film, der von der Atmosphäre und nicht vom Drumherum lebt. Wer mit düsterer Schönheit etwas anfangen kann, wird wissen, was ich damit meine. Alle anderen können getrost den einen oder anderen Punkt abziehen.

Gesamteindruck: 6/7


Originaltitel: The Crow
Regie: Alex Proyas
Jahr: 1994
Land: USA
Laufzeit: 102 Minuten
Besetzung (Auswahl): Brandon Lee (†), Ernie Hudson, Sofia Shinas, Michael Wincott, Anna Thomson


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BuchWelt: Hellraiser

Clive Barker


Geschrieben ist die Geschichte nicht schlecht, da gibt es nichts zu rütteln. Leider ist sie so kurz, dass sich keinerlei nennenswerte Charaktere entwickeln können. Dafür wurde für die hier rezensierte Ausgabe ein relativ hoher Preis verlangt. Daran hapert es dann letztlich auch – der Lesespaß wird einem schon ein wenig genommen, wenn man sieht, was diese 128 Seiten kosten. Wem das egal ist, der kann den einen oder anderen Punkt zum Gesamteindruck addieren. Eine gute Gruselgeschichte bekommt man allemal, wenn man bei „Hellraiser“ zugreift.

Gesamteindruck: 4/7


(Zu) kurzes Vergnügen.

Vermutlich kennt der Großteil des Publikums „Hellraiser“ (Regie: Clive Barker!) nur durch den gleichnamigen Film – ein Klassiker der unheimlichen Unterhaltung, der trotz seines Alters und geringen Budgets nach wie vor zu den besten seines Faches zählt.

Dass die kurz vor dem Film entstandene Novelle nicht ganz überzeugend ist, hat vor allem zwei Gründe. Zum einen ist die Geschichte sehr kurz ausgefallen, was dazu führt, dass es keine wirklich ausgefeilten Charaktere gibt. Diese könnten sich aufgrund der Kürze auch gar nicht entwickeln, haben lediglich rudimentäre Hintergrundgeschichten und lassen insgesamt kaum eine Identifikation zu. Wirklich Neues, das man aus den Filmen nicht kennt, erfährt man also nicht durch die Lektüre. Lediglich die näheren Beweggründe von Frank Cotton, sich mit dem „Würfel“ zu beschäftigen, sind sehr schön herausgearbeitet.

Das zweite Problemfeld ergibt sich eher aus der persönlichen Rezeption. Wenn man sich das Buch – wie wohl der Großteil der Leser – erst nach dem Film zu Gemüte führt, ist man doch einigermaßen ernüchtert. Ein wichtiges Motiv der Lektüre ist eben, mehr über die Zenobiten zu erfahren. Das passiert leider so gut wie gar nicht, noch dazu gibt es hier einige eklatante Unterschiede zu den durch den Film so stark geprägten Vorstellungen („Pinhead“ als weibliches Wesen?). Das liegt natürlich nicht am Buch selbst, sondern an den Erwartungen, die der Einzelne daran hat.

Überzeugend ist hingegen die Idee und der generelle Einfallsreichtum, den Barker hier einmal mehr an den Tag legt. Auch seinen ureigenen Stil, der bei „Hellraiser“ noch nicht ganz ausgeprägt ist, lässt er durchblitzen. Leider geht auch hier durch die Übersetzung einiges verloren, dennoch ist die morbide Atmosphäre der unheimlichen Geschichten des Briten einfach unnachahmlich.

Insgesamt reicht es aber leider nur für eine durchschnittliche Wertung. Potential zu höherem wäre vorhanden gewesen, wurde aber meines Erachtens nur bedingt abgerufen. Der Stoff an sich schreit geradezu nach einer weiterführenden Bearbeitung. Aber vielleicht ist es besser, wenn es bei diesem Band bleibt – der Großteil der Fortsetzungen des Filmes gibt trauriges Zeugnis darüber, was ansonsten passieren kann.

Ein abschließendes Wort zum Preis-Leistungs-Verhältnis: „Hellraiser“ ist ein Roman, der eigentlich nur als Kurzgeschichte durchgehen kann (128 Seiten, davon manche nicht einmal doppelseitig bedruckt, insgesamt nicht gerade platzsparendes Schriftbild). Dafür wurde für die rezensierte (momentan vergriffene) Ausgabe ein sehr hoher Preis verlangt – und auch für eine aktuelle Version greift eine große Handelskette mit 13,99 Euro recht tief in die Tasche ihrer Kunden. Zugute halten kann man dem Verlag eigentlich nur, dass die broschierte Ausgabe, die hier rezensiert wurde, mit ihrem Hochglanzeinband sehr schön anzusehen ist – ob das den Vollpreis rechtfertigt, ist allerdings eine andere Frage. Wie auch immer, als Liebhaber klassischer Horror-Geschichten und Kenner des gleichnamigen Films bleibt einem so oder so nichts anderes übrig, als hier zuzugreifen.

Gesamteindruck: 4/7


Autor: Clive Barker
Originaltitel: The Hellbound Heart
Erstveröffentlichung: 1986
Umfang: 128 Seiten
Gelesene Sprache: Deutsch
Gelesene Version: Taschenbuch (Edition Phantasia)


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MusikWelt: One Man Army

Ensiferum


„One Man Army“ lässt den Hörer nach dem ersten Durchgang mit offenem Mund zurück. So hart, mit solchen Thrash- und Death-Anleihen hat man Ensiferum selten (eigentlich noch nie) gehört. Das fällt insbesondere im Vergleich zum eher laschen Vorgänger, der auch das erste schwächere Album der Finnen war, auf. Mit „One Man Army“ macht die kriegerische Truppe aus Suomi jedenfalls so gut wie alles richtig und kann wieder an alte Glanzzeiten anschließen (ohne sie freilich zu übertreffen). Ein bisschen Luft nach oben ist also noch, die Wiedergutmachung hat aber bestens geklappt.

Gesamteindruck: 6/7


Mit ungewohnter Härte zurück zu alter Stärke.

Ensiferum hatten für mich in der Pagan- und Folk-Szene schon immer besonderen Stellenwert: Nicht so bierernst und humorlos wie Týr oder Moonsorrow (die ich im Übrigen beide sehr schätze), aber auch nicht so party-tauglich wie Korpiklaani und Alestorm. Irgendwo in der Mitte, ähnlich ihren Landsmännern von Finntroll, von denen man sich musikalisch aber deutlich abhebt. Fröhliche und dramatische Melodien treffen bei Ensiferum auf durchwegs gut präsentierte Folklore, inklusive martialischem Äußerem, und das alles auf ein musikalisches Gerüst gespannt, das sich vorwiegend aus traditionellem Heavy Metal und Melodic Death Metal bedient. Dennoch: Anno 2015, im Erscheinungsjahr von „One Man Army“, scheint die Erfolgswelle der Folk-Metal-Mixtur, der durchgehenden Pagan- und Heidenfeste weitgehend abgeebbt zu sein und die Szene kann sich langsam „gesundschrumpfen“. Ensiferum gehören zu den Urgesteinen (gegründet 1995, Debüt-Album 2001) und werden vermutlich sowohl Aufstieg als auch Fall „ihrer“ Szene überstehen.

Zumindest glaube ich nach Genuss von „One Man Army“ fest daran, dass es so sein wird. Nach dem Vorgänger „Unsung Heroes“ (2012) sah das noch anders aus. Ja, „In My Sword I Trust“ konnte man gelten lassen und in „Passion, Proof, Power“ gab es ein nettes Wiederhören mit den Apokalyptischen Reitern. Aber sonst? Nichts, was in Erinnerung bleiben musste – alles zu lasch und im Endeffekt einfach schwach im Songwriting. Und wie so oft, wenn ein Album nicht gut ist, beginnt man, die Band langsam, aber sicher auf dem absteigenden Ast zu sehen. Umso schöner, dass Ensiferum mit „One Man Army“ entgegen arbeiten können – dass es jedoch ein derart harter Rundum- und Befreiungsschlag wird, war meines Erachtens nicht zu erwarten. Denn 2015 ist bei den „Schwertträgern“ (so die Übersetzung von Ensiferum) einiges neu: Zunächst wurde das Label gewechselt, Metal Blade ist nun die Heimat der Band, was bei einem Blick auf das Potpourri der Plattenfirma sehr passend scheint. Gewechselt wurde auch der Künstler, der das Album-Cover gestaltet hat. Bisher war hier immer ein Werk von Kristian „Necrolord“ Wåhlin zu bewundern (unverwechselbar!), nun gibt es etwas von Gyula Havancsák zu sehen, der trotz neuem Stil gekonnt eine optische Verbindung zu den alten Covern geschafft hat. Die dritte Neuerung ist meines Erachtens die augen- bzw. ohrenfälligste: Am Mischpult hat diesmal mit Anssi Kippo (u. a. Children Of Bodom) ein neuer Mann Platz genommen und Ensiferum einen Sound verpasst, der so organisch und bretthart ist, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Genau so muss das klingen!

Doch nun endlich zu den Songs. Mit dem Intro „March Of War“ geht es noch sehr traditionell los – langsames Akustik-Geklimper, das man so oder so ähnlich schon oft gehört hat, auch von Ensiferum selbst. Naja, sogar schon besser, wenn man z. B. „Ferrum Aeternum“ (auf „Iron“, 2004) als Maßstab nimmt. Danach bricht aber die Hölle los: Gleich das zweite Stück, „Axe Of Judgement“ haut so direkt rein, wie kaum ein anderes Ensiferum-Stück der vergangenen Jahre. Vom eröffnenden Schrei von Sänger Petri Lindroos über den Double-Drum-Galopp bis zur perfekten Gitarrenarbeit: Hier passt alles. Was aber vor allem beeindruckt – und das ist nicht nur bei diesem Song so – ist das rhythmische Fundament. Unglaublich, wie die Band in diesem Bereich über sich hinaus wächst. Diverse „Oh-Oh-Oh“-Chöre untermauern auch noch einmal das Helden-Gefühl, eine Disziplin, in der Manowar früher alleiniger Meister waren.

Dabei wird es nach dieser grandiosen Eröffnung sogar noch besser: Beeindruckt „Axe Of Judgement“ vor allem mit schierer Härte, folgt mit „Heathen Horde“ gleich eine richtige Hymne. Typisch Ensiferum – aggressiver Gesang in der Strophe, danach super-eingängiger Refrain mit Klargesang und Chor (den es dazwischen auch gibt), das alles getragen von einer dieser typisch-folkigen Gitarren-Melodien: Ohrwurm-Alarm! Ähnliches gilt auch für den Titel-Track mit seinem ungewöhnlich thrashigen Riffs und dem in episch-erhabener Manier gesungenen Worten, die dem Track und dem Album ihre Namen geben. Das Gitarren-Solo bei Halbzeit ist übrigens extra-geschmeidig und gehört trotz seiner Kürze mit zum Besten, was das Duo Lindroos/Toivonen in diesem Bereich bisher hinbekommen haben. Zu diesem Track wurde übrigens auch ein Video produziert.

Nach dieser Eröffnung mit drei harten Songs gibt es eine kurze Verschnaufpause namens „Burden Of The Fallen“. Ein akustisches Intermezzo mit (englischem) Klargesang im Ensiferum-typischen, sympathisch-naivem Akzent. An sich ist das aber nur ein kurzes (1:49 Minuten) Zwischenstück, eine Art Intro für ein weiteres Härte-Monster, das die Melodie von „Burden Of The Fallen“ im Chor wieder aufnimmt: „Warrior Without A War“, mein Lieblingsstück auf „One Man Army“. Die Strophe ist nicht ganz so schnell, eher groovend und in diesem geilen Midtempo-Galopp, bevor im Refrain-Teil so richtig auf Vollgas gedreht wird und sich Petri Lindroos den Gesang mit Bassist Sami Hinkka teilt. Einfach gut, ebenso der Chor, der das Ganze unterlegt und das sanftere Intermezzo gegen Ende des Stücks.

An dieser Stelle, also Halbzeit der Platte, folgt dann erstmal ein Bruch. „Cry For The Earth Bounds“ ist eher ein Stück, das in den Soundtrack von „Conan“ oder „Der Herr der Ringe“ passen würde. Großteils getragenes Tempo, Chor, dazwischen Schrei-Gesang; in der Mitte unterbrochen durch ein wenig weiblichen Gesang, dann wieder wie in der ersten Hälfte. Das ist alles zwar sehr schön episch (in einem Rhapsody Of Fire’schen Sinne), so ganz kann ich mich aber nicht damit anfreunden. Vor allem auch, weil das Stück einfach zu lang ist.

Interessant wird es dann bei „Two Of Spades“, einem wiederum pfeilschnellen Stück. Musikalisch klingt das ein wenig nach den härteren Sachen von Turisas (wozu auch die Untermalung mit der Fidel – oder ist es ein Banjo? – beiträgt). Im Zwischenteil gibt es dann Poppiges mit allerhand „Huh-Hah!“ zu hören, Disco unterlegt mit Western-Anleihen. Das liest sich jetzt schauderhaft, passt aber erstaunlich gut rein und ist durchaus party-tauglich. Auch der Text gibt Anlass zum Stirnrunzeln – geht es doch nicht um Kämpfe und Helden sondern um das Kartenglück. Ich persönlich mag den Song, verstehe aber, wenn sich daran die Geister scheiden.

„My Ancestor’s Blood“ und „Descendants, Defiance, Domination“ sind dann – ihren Titeln entsprechend – wieder im klassischen Ensiferum-Kosmos angesiedelt. Ersteres beginnt wie ein verlorener Song von Children Of Bodom und wird dann zu einer lupenreinen Hymne, ungefähr vergleichbar mit „Tale Of Revenge“ von „Iron“. Zweiteres ist diesmal der Song mit Überlänge, 11:20 Minuten sind es geworden. Und ja, sie haben es geschafft: Erstmals seit „Victory Song“ (auf „Victory Songs“, 2007) gefällt mir wieder ein langes Stück der finnischen Helden. Abwechlsungsreich, mit ergreifender Melodie, schön gesungen – was will man mehr. Wenn noch ein guter Refrain dabei wäre, würde es perfekt passen.

Dennoch ist das entgegen der Erwartungen nicht der Schluss der CD, danach gibt es noch „Neito Pohjolan“ zu hören. Das fällt mit seiner Wild-West-Melodie und dem Frauengesang noch mehr aus dem Rahmen, als „Two Of Spades“. Wie dort, erwähne ich auch hier Turisas, denn deren ehemalige Akkordeon-Spielerin Netta Skog gibt sich hier an eben diesem Instrument und auch am Mikro die Ehre. Ein netter Abschluss für das Album, auch wenn ich hier lieber eines der härteren Stücke gesehen hätte. Aber auch so passt das ganz gut.

Eine Bonus-CD gibt es zu „One Man Army“ übrigens auch. Die darauf enthaltenen Stücke sind – wie so oft – ein netter Gag, mehr aber auch nicht. Zumindest geht es mir so. „Rawhide“ ist der Titelsong einer Western-Serie, gecovert u. a. von den Blues Brothers (für den gleichnamigen Film) und hier eben von Ensiferum, die ihre Cover-Tradition damit fortsetzen. Naja. Großartig geht anders. Besser ist das zweite Cover, „Warmetal“, im Original von der obskuren finnischen Truppe Barathrum, gelungen. Das hat schon fast Black Metal-Züge und steht Ensiferum recht gut zu Gesicht. Auf Position drei der Bonus CD steht mit „Candour And Lies“ die englischsprachige Version von „Neito Pohjolan“, diesmal mit männlichem (Klar-)Gesang. Eher überflüssig, würde ich sagen, mir gefällt die reguläre Version besser. Das letzte Stück auf dieser CD nennt sich schlicht „Bonus Song“, klingt nach Children Of Bodom im Proberaum und ist ganz spaßig – könnte vom Prinzip her auch von Alestorm sein, wenn man einen Humor-Vergleich anstellen möchte.


Track – Titel – Länge – Wertung

  1. March Of War – 1:32 – 3/7
  2. Axe Of Judgement – 4:33 – 6/7
  3. Heathen Horde – 4:12 – 7/7
  4. One Man Army – 4:25 – 7/7
  5. Burden Of The Fallen – 1:49 – 4/7
  6. Warrior Without A War – 5:24 – 7/7
  7. Cry For The Earth Bounds – 7:31 – 4/7
  8. Two Of Spades – 3:39 – 6/7
  9. My Ancestor’s Blood – 4:30 – 6/7
  10. Descendants, Defiance, Domination – 11:20 – 6/7
  11. Neito Pohjolan – 4:10 – 5/7

Gesamteindruck: 6/7 

Bonus CD

  1. Rawhide – 2:34 – 3/7
  2. Warmetal – 2:54 – 5/7
  3. Candour And Lies – 4:10 – 2/7
  4. Bonus Song – 4:29 – 5/7

Gesamteindruck: 4/7


Ensiferum auf “One Man Army” (2015):

  • Petri Lindroos – Vocals, Guitar, Backing Vocals
  • Markus Toivonen – Guitar, Vocals, Backing Vocals
  • Sami Hinkka – Bass, Backing Vocals
  • Janne Parviainen – Drums
  • Emmi Silvennoinen – Keyboard, Piano, Hammond, Backing Vocals

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