Montagsfrage (19)

Beim Surfen auf diversen Blogs findet man immer wieder interessante Dinge. Mich interessiert es beispielsweise, Fragen zu beantworten – und auch die Antworten Anderer zu lesen. Ein Blog, auf dem eine „Montagsfrage“ gestellt wird, habe ich unlängst entdeckt: „Buchfresserchen“ nennt sich das Ding, dessen Startseite hier zu finden ist. Ich werde versuchen, die Montagsfrage regelmäßig zu beantworten.


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Montagsfrage: Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft Ihr Eure Bücher ein?

Die Antwort auf die Frage ist „klassisch“. Oder „klischeehaft“. Denn sie lautet in der Kurzform: Kommt drauf an. Zunächst mal sei gesagt, dass auch ich faul geworden bin, seit die Online-Shops so bequem und günstig sind, verlässlich liefern und die Auswahl gefühlt unendlich groß geworden ist. Das hat schon was – Buch bestellen, vielleicht gleich mehrere Bücher, weil man beim Stöbern im Netz noch leichter und schneller ganze Bücherregale mit interessanten Werken füllen könnte, Bestellung abschicken, bezahlen. Und ein paar Tage später locker am Weg in die Wohnung das Paket aus dem Briefkasten holen. Einfacher geht es kaum. Von eBooks, die ich momentan bevorzugt lese (aus Platzgründen) ganz zu schweigen, aber da beantwortet sich die Frage sowieso von selbst.

Andererseits: Es gibt die eine oder andere kleinere Buchhandlung, in die ich gerne gehe. Das dortige Feeling schätze ich wirklich – ja, „Feeling“, ein besseres Wort will mir nicht einfallen, um die Eindrücke, die Atmosphäre, den Reiz zu beschreiben, der von einer Buchhandlung ausgeht. Diese Läden verdienen unsere Unterstützung – und ich versuche sie ihnen zu geben, so gut es geht und so oft ich mich von meiner Internet-bedingten Faulheit zu lösen vermag. Dabei hat meine Lieblings-Buchhandlung inzwischen auch einen Online-Shop und bietet eBooks an – einen Grund, bei Amazon oder Thalia zu kaufen, gibt es also kaum noch. Wenn ich nur nicht so oft Gutscheine geschenkt bekommen würde…

Ich kaufe tatsächlich bevorzugt online. Muss ich zugeben – die Bequemlichkeit siegt meist. Einziger Trost: Das geht vor allem zu Lasten von Thalia. In diesen überdimensionierten, monströsen Läden schaue ich mir die Bücher an, die ich dann irgendwo anders online bestelle. So kann es auch gehen.