Fremdwelt: Montagsfrage (20)

Beim Surfen auf diversen Blogs findet man immer wieder interessante Dinge. Mich interessiert es beispielsweise, Fragen zu beantworten – und auch die Antworten Anderer zu lesen. Ein Blog, auf dem eine „Montagsfrage“ gestellt wird, habe ich unlängst entdeckt: „Buchfresserchen“ nennt sich das Ding, dessen Startseite hier zu finden ist. Ich werde versuchen, die Montagsfrage regelmäßig zu beantworten.


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Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet, oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Auch hier könnte ich wieder über die neu entdeckte Liebe (vor allem der Bequemlichkeit wegen!) zu eBooks schwadronieren. Quasi unbegrenzter Speicherplatz für gefühlt unendlich viele (digitale) Bücher ist also vorhanden. Allerdings wird das wohl eher nicht mit der Frage gemeint sein. Das gedruckte Wort ist mir natürlich auch sehr wichtig, braucht allerdings wesentlich mehr Platz. Bisher ist es – zum Glück – so, dass die Regale zwar voll sind, aber sich immer noch der eine oder andere Platz findet, wo man etwas dazwischen quetschen kann. Lang wird das nicht mehr gut gehen – und da ich eine Aversion gegen das Weggeben von Büchern habe, schließt sich der Kreis zum eBook, auf das ich nun eben verstärkt setze. Ausgemistet habe ich bisher eigentlich nur doppelte Exemplare, die sich gelegentlich einschleichen (die kommen dann in den offenen Bücherschrank) und das eine oder andere Buch, das mir wirklich überhaupt nicht gefallen hat (sehr viele sind das aber nicht, die landen dann ebenfalls im offenen Bücherschrank, früher auch mal bei eBay). Kinder- und Jugendbücher sind allerdings auch verschwunden, allerdings eher im Elternhaus auf dem Dachboden. Die kurze Antwort also:

Wenn es der Platz zulässt, behalte ich alle Bücher – die Trennung fällt mir einfach zu schwer und noch habe ich kein so gravierendes Platzproblem, dass ich ausmisten MUSS. eBooks sind, (auch) was das betrifft, ein echter Segen.

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2 Gedanken zu “Fremdwelt: Montagsfrage (20)

  1. Ich kann Bücher einfach nicht wegwerfen. Da ich in letzter Zeit viele eBooks gelesen habe, hält sich der Platzmangel noch in Grenzen. Aber das Lesen von „echten“ Büchern ist und bleibt dennoch ein anderes Leserlebnis, schon allein wegen der Haptik.

    • Ich sehe es auch so. Das haptische, das Gefühl (übrigens: auch der Geruch eines neuen Buches ist nicht zu unterschätzen) sind so wichtig, dass ich nicht glaube, dass das gedruckte Wort wirklich durch eine elektronische Variante ersetzbar ist. Allen Vorteilen des eBooks zum Trotz. Vorstellen kann ich mir maximal, einige der billigen und nicht gerade schönen Taschenbücher, die ich mir damals als Student zugelegt habe, zugunsten schönerer Exemplare aus dem Bücherregal verschwinden zu lassen.

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