BuchWelt: Hexenvolk

Fritz Leiber


Mit „Hexenvolk“ startete Fritz Leiber ausgesprochen vielversprechend in seine Karriere als Autor. Man merkt bereits diesem Frühwerk an, dass sich für den Amerikaner seine vielfältigen Interessen – er war Schauspieler, Psychologe und Philosoph – bezahlt gemacht haben. „Hexenvolk“ ist eine detailliert ausgearbeitete, unheimliche Geschichte, perfekt für Fans des subtilen Grusels. Denn auf Schock- und Ekeleffekte setzt Leiber nicht, es sind die leisen Töne, auf die man sich natürlich auch einlassen muss.

Gesamteindruck: 6/7


Verliebt in eine Hexe.

Obenstehender Titel wird diesem Buch eigentlich nicht gerecht. „Hexenvolk“, ein Frühwerk des grandiosen Fritz Leiber († 1992), hat so gar nichts mit der locker-flockigen Unterhaltung zu tun, die uns die TV-Serie dieses Namens (1964-1972) beschert hat. Andererseits passt der Titel dann doch wie die Faust aufs Auge. Denn ähnlich wie in der Fernsehserie hat der Protagonist von „Hexenvolk“, in diesem Fall ein biederer Professor an einer kleinen Universität in Neuengland, eine Hexe zur Frau. Und dass er sie liebt, steht ebenfalls außer Frage.

Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon. In „Hexenvolk“ gibt es zwar durchaus satirische Feinheiten zu entdecken, komisch im eigentlichen Sinne ist an diesem Werk jedoch nichts. Im Gegenteil, ganz in der Tradition von Leibers Mentor, Howard Phillips Lovecraft, wird der Protagonist aus seinem geordneten Leben in eine für ihn völlig unfassbare, unheimliche Situation geworfen, an die er sich erst mühsam und langsam herantasten muss. Bemerkenswert daran ist, wie es Fritz Leiber gelingt, trotz der Kürze der Geschichte die wichtigsten Figuren auszuarbeiten. Der geneigte Leser hat keinerlei Schwierigkeiten, sich Norman Saylor oder dessen magiebegabte Frau Tansy vorzustellen – weniger vom Äußeren her, es ist eher die Psychologie der Personen, die Leiber so gut einzufangen vermag.

Außergewöhnlich an „Hexenvolk“ ist auch, dass es eines der ersten Werke ist, das die Entwicklung der modernen Horror- und Fantasy-Literatur in eine damals (das Buch ist 1943 erschienen) völlig neue Richtung lenkte. „Urban Horror“ ist der Begriff, mit dem Christian Endres im lesenswerten Nachwort zu „Hexenvolk“ operiert. Damit ist gemeint, dass Leiber das Werk seines Landsmannes Lovecraft fortsetzt und den Horror aus dem Friedhof und den verfallenen Schlössern mitten in die Stadt, mitten in das Leben gewöhnlicher Menschen, holt. Auch bei Fritz Leiber ist das Grauen versteckt und hintergründig, es lauert unter der Oberfläche und nur kleine Ausschnitte werden gelegentlich sichtbar.

Stilistisch gesehen erinnert „Hexenvolk“ nicht so sehr an Lovecraft, wie man vermuten könnte. Fritz Leiber kostet das Baden in immer neuen Superlativen des Schreckens bei Weitem nicht so aus, wie der Altmeister. Sein Werk ist nüchterner, man könnte sagen: trockener. Daran meint man übrigens recht gut zu erkennen, dass z. B. Stephen King maßgeblich von Fritz Leiber beeinflusst wurde. In „Hexenvolk“ wird versucht, die unfassbare Welt der Magie auf wissenschaftliche Weise zu erklären – was ebenfalls ein Novum in der Horror- und Fantasy-Literatur darstellt. Gleichzeitig bleibt dem Protagonisten nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sich seine Schulweisheit träumen lässt (ja, Leiber war auch Shakespeare-Fan und Schauspieler).

Gibt es auch Anlass zur Kritik? Ja, wobei sich die mehr an den Verlag bzw. das Lektorat richtet. Grundsätzlich ist es natürlich schön, dass man „Hexenvolk“ nun auch in der Übersetzung ungekürzt genießen kann – laut dem Nachwort ist das erst mit der 2008er Fassung „Phantasia Paperback“ der Fall. Leider hat sich eine Vielzahl von Fehlern eingeschlichen – hauptsächlich fehlen immer wieder einzelne Wörter, was einem guten Lektorat hätte auffallen müssen.

Gesamteindruck: 6/7


Autor: Fritz Leiber
Originaltitel: Conjure Wife.
Erstveröffentlichung: 1943
Umfang: ca. 250 Seiten
Gelesene Sprache: Deutsch
Gelesene Version: Taschenbuch


 

BuchWelt: Der Tag des Opritschniks

Vladimir Sorokin


Ein unterhaltsames, schnell zu lesendes Buch, das neben einer bedrohlichen Zukunftsvision auch einige Einblicke in die gegenwärtige Realität in Russland zu bieten hat. Allzu viel Tiefgang bietet das Werk dennoch nicht, alle Personen bleiben völlig eindimensional, die Handlung selbst wirkt mehr oder weniger wie eine Aneinanderreihung von Einzelepisoden. Hier wäre ein wenig mehr Ausarbeitung und Feinschliff wünschenswert gewesen, daher reicht es nur für eine durchschnittliche Wertung. Gelesen haben sollte man das Buch zumindest, wenn man sich für Dystopien und/oder russische Gegenwartsliteratur interessiert.

Gesamteindruck: 4/7


Unterhaltsam aber nicht tiefgehend.

In „Der Tag des Opritschniks“ erschafft Vladimir Sorokin eine bedrückende Vision Russlands. Angesiedelt in einer nicht allzu fernen Zukunft lässt der Autor die leidvolle russische Vergangenheit in modernem Gewand wieder aufleben. Genau diese Kombination aus Tradition und Science Fiction macht den größten Reiz des Buches aus.

Zartbesaitete Leser sollten sich jedoch in Acht nehmen: Sorokin schreckt vor expliziten Gewaltausbrüchen, ungeschönter Darstellung von perversen Sexualpraktiken und durchgehender Verherrlichung von Drogenkonsum nicht zurück. Die Ereignisse, die er seinen Protagonisten innerhalb eines Tages durchleben lässt, sind stellenweise geradezu absurd brutal. Allein der Schreibstil, der – zumindest in der Übersetzung – merkwürdig altertümlich wirkt und damit sehr gut in den Kontext passt, verhindert ein Abrutschen des Romans unter ein gewisses Niveau.

Inhaltlich stellt sich dem Außenstehenden die Frage, wie viel von Sorokins faschistoidem Russland in Wirklichkeit existiert. Zahlreiche Anspielungen deuten jedenfalls darauf hin, dass der Roman nicht so weit von der Realität entfernt ist, wie man glauben könnte.

Gesamteindruck: 4/7


Autor: Vladimir Sorokin
Originaltitel: Den‘ oprichnika
Erstveröffentlichung: 2006
Umfang: 221 Seiten
Gelesene Sprache: Deutsch
Gelesene Version: Taschenbuch


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BuchWelt: Eaters of the Dead

Michael Crichton


Generell wirkt das Buch auf mich im Vergleich zu späteren Crichton-Werken noch nicht ganz ausgereift. Vor allem die Charaktere hätten meiner Ansicht nach schon etwas ausgearbeitet sein können. Die Idee, den „Bericht“ des Ibn Fadlan mit fiktiven Quellenangaben zu hinterlegen ist hingegen gut, meiner Ansicht nach hätte das Abenteuer aber ruhig ein paar Seiten mehr haben können. Ansonsten gibt es wenige Haare in der Suppe zu finden, wenn man von mancher allzu ausufernden Landschaftsbeschreibung absieht.

Gesamteindruck: 6/7


Der Araber und die Nordmänner.

Der im November 2008 verstorbene Autor Michael Crichton schafft es in seinen Fiktionen wie kaum ein anderer, den Anschein eines real-wissenschaftlichen Hintergrundes zu erwecken. Auch im 1976 erschienen Buch „Eaters of the Dead“ (auch bekannt als „The 13th Warrior“ bzw. auf Deutsch als „Die ihre Toten essen“ und „Schwarze Nebel“ bzw. als Film unter „Der 13te Krieger“) gelingt dem Schriftsteller dieses Kunststück. Nachdem die Handlung des Buches im Jahr 922 n. Chr. angesiedelt ist, spielen hier allerdings nicht Naturwissenschaften, Medizin oder Genetik die Hauptrolle, sondern die Geschichtswissenschaft.

Crichton übernimmt für seinen Roman Teile eines tatsächlich existierenden Berichts des Arabers Ahmad Ibn Fadlan, der zu jener Zeit im Auftrag des Kalifen von Bagdad zu den Wolgabulgaren reiste und seine Erlebnisse schriftlich festhielt. Dabei wurde er unter anderem Augenzeuge einer Bestattungszeremonie einer Gruppe von Wikingern, denen seine Karawane begegnete. Diesen Bericht (den man hier einsehen kann) – oder zumindest Teile davon – hat Michael Crichton als Inspiration und Grundlage für „Eaters Of The Dead“ genommen. Angereichert wird die reale Geschichte von Ibn Fadlan durch eine weitere Quelle: Das Beowulf-Epos, geschrieben um 700 n. Chr., steht in sehr freier Interpretation Pate für den in Skandinavien spielenden, von Crichton ebenfalls im Stil Ibn Fadlans geschriebenen Teil der Handlung (übrigens ist der echte Ibn Fadlan nie nach Skandinavien gekommen, zumindest ist nichts davon bekannt).

All das liest sich erstaunlich flüssig und schnell. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, das Buch mit der (sehr gelungenen!) Verfilmung von John McTiernan (1999) zu vergleichen. Michael Crichton legt im Roman großen Wert darauf, Sprache und Stil des arabischen Reisenden möglichst authentisch zu übernehmen. Das bedeutet, dass der US-amerikanische Schriftsteller beispielsweise auf genaue Personenbeschreibungen verzichtet. Das betrifft nicht nur Äußerlichkeiten (viel mehr, als das die Nordmänner „riesig“ und „hellhäutig“ sind, erfährt man nicht), sondern auch Charaktereigenschaften. Bis auf den Übersetzer „Herger“, wird praktisch auf keine Figur näher eingegangen. Sogar die Namen der 13 Krieger werden – mit wenigen Ausnahmen – nur ein einziges Mal genannt. Der Leser findet sich also völlig in der Position von Ibn Fadlan wieder, der in eine ihm gänzlich unbekannte Kultur gestoßen wird. Dementsprechend dürftig sind die Informationen, die der Araber – und damit auch der Leser – hat.

Glücklicherweise lässt Crichton seinen Helden sehr neugierig auftreten – und so erfährt man nach und nach vieles über das Wesen und die Gebräuche der alten Wikinger. Die Atmosphäre ist, ähnlich wie im Film, sehr düster und man spürt direkt, wie der wilde Norden Europas auf einen gebildeten Mann aus Bagdad gewirkt haben muss. Interessant ist auch, wie sich der unfreiwillige Krieger aus dem Orient schließlich mehr und mehr mit seinen Kampfgefährten und deren Gewohnheiten identifiziert und wie er langsam aber sicher von den Nordmännern akzeptiert wird. Der Kampf gegen den „wendol“, zentrales Thema des Films, ist natürlich auch im Buch wichtig – kommt im Vergleich zu den ausführlichen Reisebeschreibungen beinahe etwas zu kurz.

Gesamteindruck: 6/7


Autor: Michael Crichton
Originaltitel: Eaters of the Dead
Erstveröffentlichung: 1976
Umfang: 304 Seiten
Gelesene Sprache: Englisch
Gelesene Version: Taschenbuch


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BuchWelt: Der letzte Tag der Schöpfung

Wolfgang Jeschke


Alles in allem würde ich „Der letzte Tag der Schöpfung“ gerne mit der Höchstwertung adeln, leider hindert mich das unbefriedigende Ende daran. So müssen 6 Punkte für ein Buch reichen, das grundsätzlich locker das Zeug zum absoluten Klassiker hätte. Vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung, zu hoffen wäre es.

Gesamteindruck: 6/7


(Beinahe) ein Meisterwerk.

Wolfgang Jeschke ist eigentlich eher als Herausgeber von Science-Fiction-Werken bekannt. Mit „Der letzte Tag der Schöpfung“ ist ihm aber auch als Autor ein Buch gelungen, das beinahe auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Großteils muss man also dem Lob von Frank Schätzing (von dem das Vorwort der von mir gelesenen Ausgabe stammt) Recht geben, auch wenn es naturgemäß ein wenig dick aufgetragen scheint.

Die zugrunde liegende Geschichte entspricht weitgehend den im Klappentext geschürten Erwartungen, was heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist. Auch den Einstieg und die Vorstellung der wichtigsten Charaktere empfinde ich als sehr gelungen. Vor allem der Hauptprotagonist wird gut beschrieben und lässt eine schnelle Identifikation zu. Die Thematik ist zwar nicht ganz neu (Veränderung der Gegenwart durch entsprechende Maßnahmen in der Vergangenheit), wird aber sehr gut, zum Teil wirklich skurril und ein wenig übertrieben verpackt. Hier spart Jeschke nicht mit Gesellschafts- und Systemkritik, namentlich Peak Oil-Thematik und Kalter Krieg, was natürlich auch sehr aktuellen Bezug hat. Die technischen Gegebenheiten, die in der Science Fiction oft an der Grenze zur Lächerlichkeit vorbeischrammen, werden so beschrieben, dass man das wichtige Gefühl der Plausibilität bekommt. Großteils wird auf detaillierte physikalische Vorgänge aber verzichtet, was sicher kein Fehler ist. Ebenfalls sehr spannend sind die Beschreibungen der urzeitlichen Welt und der Versuche, sich dort zu etablieren. Dabei bekommt man auch ein ganz gutes Gefühl für die gigantischen Zeiträume, die in der geologischen Entwicklung doch nur ein Wimpernschlag sind. Vor diesem Hintergrund ist es dem Autor übrigens exzellent gelungen, die zunehmenden Zustände von Vereinsamung, Entwurzelung und Verzweiflung der Zeitreisenden darzustellen.

Bis hierhin ist alles im grünen Bereich und vorbehaltlos empfehlenswert. Ein echter Page-Turner, woran sich auch bis zum Schluss nichts ändert. Doch gerade in diesem Schluss liegt die ganze Problematik des Romans. Leider schafft es Jeschke nicht, sein bis dahin makelloses Werk wirklich vernünftig zu Ende zu führen. Vor allem rächt es sich, dass der Autor selbst einige Andeutungen macht, die leider nicht weitergeführt werden (zum Beispiel die Spuren einer viel früheren Zeitreise weit im Norden). Hier wurde unglaublich viel Potential verschenkt. Das fällt natürlich vor allem deshalb so stark auf, weil die Einleitung für einen Gesamtumfang von über 300 Seiten sehr detailliert und lang ausgefallen ist. Vor diesem Hintergrund mutet das Finale eher sparsam und unfertig an. Schade, die verschiedenen offenen Handlungsfäden hätten Stoff für viele weitere Seiten geboten. Was mir übrigens – als Randnotiz – auch nicht gefällt: das von Jeschke selbst geschriebene Nachwort klingt für mich nach Selbstbeweihräucherung und auch ein wenig arrogant – das hätte er sich besser verkneifen sollen, spielt aber für den Roman selbst ohnehin keine Rolle.

Weniger kritisch sehe ich hingegen Problem der in sich fehlenden Logik. Hier erliegt der Autor dem gleichen Paradoxon wie praktisch alle anderen Schriftsteller, die sich dem Thema der Zeitreise widmen: Kann die Mission überhaupt durchgeführt werden, wenn sie erfolgreich war und die Gegenwart dadurch geändert wurde? Diese Frage stellt sich natürlich zwangsläufig, kann aber nicht richtig beantwortet werden. Zumindest regt der gesamte Komplex sehr stark zum Nachdenken an und ist damit durchaus als positiv zu bewerten.

Gesamteindruck: 6/7


Autor: Wolfgang Jeschke
Originaltitel: Der letzte Tag der Schöpfung
Erstveröffentlichung: 1981
Umfang: 320 Seiten
Gelesene Sprache: Deutsch
Gelesene Version: Taschenbuch


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BuchWelt: Die Anstalt

John Katzenbach


Es kostet meist einiges an Überwindung, ein Buch, in das man einen nicht unbeträchtlichen Anteil an Lebens- und Freizeit gesteckt hat, negativ zu bewerten. „Die Anstalt“ von John Katzenbach macht es einem aber relativ leicht. Eventuell liegt das daran, dass die Zutaten, die der Autor in sein Werk einfließen lässt, hohe Erwartungen wecken, die bei weitem nicht erfüllt werden.

Gesamteindruck: 1/7


Unglaubliche Langeweile auf 750 Seiten.

Eine Mordserie, die in eine Nervenheilanstalt führt und die dort durchgeführten Ermittlungen, umgeben von Geisteskrankheit, verborgenen Geheimnissen und unkooperativen Ärzten. Klingt auf den ersten Blick sehr spannend – und die Bezeichnung des ganzen als „Psychothriller“ sowie die euphorischen Empfehlungen auf dem Buchrücken tun ihr Übriges dazu, die Vorfreude zu steigern. Was nach erfolgter Lektüre bleibt, ist Enttäuschung. Und Gedanken, die mit Stichworten wie „Zeitverschwendung“ zu tun haben.

Die Anlässe zur Kritik sind vielfältig. Zunächst ist der Stil, den Katzenbach in diesem Werk verwendet, alles andere als flüssig. Könnte natürlich an der Übersetzung liegen, aber eigentlich glaube ich eher, dass das Buch auch im Original genauso geschrieben ist. Auf knapp 750 Seiten kommt so gut wie kein Lesefluss auf. Die Dialoge sind langatmig, ebenso die Beschreibungen der Umgebung. Dabei gelingt dem Autor das besondere Kunststück ausufernd zu referieren und trotzdem so gut wie keine Details zu verraten. A pro pos Details: Auch die Charaktere bleiben völlig blass. Das betrifft alle Personen, die in „Die Anstalt“ vorkommen, sogar den Haupt- und Erzählercharakter. Keine der Figuren bietet sich wirklich zur Identifikation an, egal, was ihnen widerfährt, man fühlt zu kaum einem Zeitpunkt mit. Die Versuche, beispielsweise dem Chefarzt so etwas wie „Leben“ einzuhauchen, wirken bestenfalls jämmerlich. Über den Killer selbst erfährt man übrigens auch nichts. Einzig die beiden Pfleger, die Brüder Moses („Big Black“ und „Little Black“) und die Insassin „Cleo“ sind zumindest ansatzweise so etwas wie Sympathieträger. All das mag ein Stilmittel von John Katzenbach sein, Gefallen kann ich daran aber keinen finden.

Zu all dem kommt noch, dass sich die thematisch spannend klingende Geschichte relativ bald als stinklangweilig entpuppt. Während der Lektüre wartet man die ganze Zeit auf einen Twist, auf ein wenig Spannung – jedoch kommt nichts davon. Zunächst denkt der Leser noch an einen langsamen Aufbau, es stellt sich jedoch immer mehr heraus: Es gibt tatsächlich keine Überraschungen in „Die Anstalt“. Auch die Enthüllung des Mörders bringt keinerlei Aha-Erlebnis – kein Wunder, man erfährt ja auch nichts über ihn, weder darüber, wie er seine Morde überhaupt in dieser Umgebung zustande bringt, noch über seine Motive, die maximal weit hergeholt wirken.

Meiner Ansicht nach ist das gleichzeitig auch der größte Minuspunkt des Ganzen: Die fehlende Glaubwürdigkeit – oder habe ich nur irgendetwas nicht verstanden? Dass sich eine Staatsanwältin von zwei Insassen der Nervenheilanstalt (einem Schizophrenen und einem Brandstifter) bei den komplexen Ermittlungen helfen lässt, sie quasi zu ihren Gehilfen rekrutiert, ist völlig an den Haaren herbei gezogen. Auch dass die Ärzte in der Anstalt nicht eingebunden werden, obwohl es für die Ermittlerin keinen Grund gibt, an ihnen zu zweifeln, scheint mir eine ziemlich abstruse Idee zu sein. Dazu passt dann auch die Auflösung der Geschichte, die nicht mehr als ein ominöses „Und das war’s jetzt?“-Gefühl hervorruft.

Nimmt man all das zusammen, gibt es nur eine Möglichkeit: Ein Punkt für ein Buch, das viel verspricht und – so hart muss man es leider sagen – nichts davon hält.

Gesamteindruck: 1/7


Autor: John Katzenbach
Originaltitel: The Madman’s Tale
Erstveröffentlichung: 2004
Umfang: 752 Seiten
Gelesene Sprache: Deutsch
Gelesene Version: Taschenbuch


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BuchWelt: Hölle

Will Elliot


In „Hölle“ wurden sehr gute Ideen geradezu fahrlässig schlecht verarbeitet. Vielleicht hätte sich der Autor und/oder der Verlag mit der Veröffentlichung zu Gunsten einer weiteren Überarbeitung etwas mehr Zeit lassen sollen.

Gesamteindruck: 3/7


Unterhaltsam, aber leider nicht ausgereift.

Das in der deutschsprachigen Version mit „Hölle“ ausgesprochen schlecht betitelte Buch „The Pilo Family Circus“ ist das Debüt des australischen Schriftstellers Will Elliott. Für dieses Frühwerk hat sich der Autor ein Thema ausgesucht, das schon öfters künstlerisch aufgearbeitet wurde: der unheimliche Zirkus. Auch, dass bösartige Clowns eine wichtige Rolle spielen, ist kein ganz neuer Ansatz. Dennoch schafft es Elliott, Althergebrachtes und eigene Ideen zu einem unterhaltsamen Ganzen zu vermengen. Dass dabei auch der schwarze Humor nicht zu kurz kommt, ist ein weiterer Pluspunkt.

Letztlich gibt es an „Hölle“ aber trotz aller Sympathie für Autor und Thema einige schwerwiegende Kritikpunkte. Zunächst fällt an allen Ecken und Enden auf, dass dieses Buch ein Frühwerk des Autors ist. Viele der guten Ideen wirken einfach nicht zu Ende gedacht, es gibt logische Schwächen und auch die Spannung bleibt teilweise auf der Strecke. Ich hatte beim Lesen teilweise den Eindruck, dass es sich hier um eine noch zu überarbeitende Frühversion der Geschichte handelt – man erahnt das Potential, aber es hapert einfach an der Umsetzung. Ein Beispiel: Man merkt in einer Sequenz beim Lesen, dass der Autor den Kampf einer Person gegen die eigene dunkle Seite thematisieren wollte. Ein lobenswerter Ansatz – dem letztlich aber, wie der ganzen Geschichte, die letzte Konsequenz fehlt.

Größtes Problem sind meiner Ansicht nach die Charaktere. Elliott schafft es kaum, ihnen wirklich Leben einzuhauchen. Auch in diesem Bereich bleibt das merkwürdige Gefühl, dass die Figurengestaltung nicht zu Ende gedacht wurde. So kommt es einem beim Lesen ständig vor, dass man kurz davor ist, Sympathie für eine der Figuren zu empfinden, es aber nie ganz dafür reicht. Der letzte, entscheidende Schritt fehlt einfach. Das liegt vermutlich auch daran, dass der Autor für keinen seiner Charaktere eine gute Hintergrundgeschichte vorlegt. Dadurch ist es praktisch unmöglich, ihre Handlungsweisen wirklich zu verstehen, was wiederum zu Problemen in der Logik führt. Verstärkt wird dieses Gefühl der Unzulänglichkeit noch durch die mangelhafte Beschreibung der körperlichen Merkmale und der Umgebung – das passiert zwar, aber nicht in einem Maß, das allen Personen ausreichend Wiedererkennungswert beschert. Letztlich ist es einem am Ende egal, was mit den Hauptpersonen passiert – viel schlimmer kann ein Urteil zu den Charakteren eigentlich kaum ausfallen.

Im Endeffekt bleibt beim Leser nach der Lektüre die große Frage, was das Ganze eigentlich soll. Es fehlen meiner Ansicht nach wesentliche Erklärungen, die Geschichte wirkt isoliert. Wenn man all diese Kritikpunkte zusammen zählt, kann man für „Hölle“ eigentlich kaum mehr als drei Punkte geben.

Gesamteindruck: 3/7


Autor: Will Elliott
Originaltitel: The Pilo Family Circus
Erstveröffentlichung: 2006
Umfang: 400 Seiten
Gelesene Sprache: Deutsch
Gelesene Version: Taschenbuch


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BuchWelt: Wie man leben soll

Thomas Glavinic


„Wie man leben soll“ ist ein ausgesprochen kurzweiliges Lesevergnügen, in dem Humor (oder ist es Schadenfreude?) der Dramatik des Erwachsenwerdens auf Augenhöhe begegnet. Thomas Glavinic schafft es, die unterschiedlichsten Erfahrungen und Missverständnisse, die das Heranwachsen so mit sich bringt, elegant einzufangen. Volle Punktzahl für ein Buch, an dem es meiner Ansicht nach absolut nichts auszusetzen gibt.

Gesamteindruck: 7/7


Unglaublich treffsicher formuliert.

Zugegeben: Die Geschichte, die sich in Thomas Glavinic‘ Quasi-Entwicklungsroman „Wie man leben soll“ entspinnt, wirkt in einigen Punkten übertrieben und unglaubwürdig. Das ändert aber nichts daran, dass praktisch jeder Leser zumindest ein kleines bisschen von Karl „Charlie“ Kolostrum in sich finden wird. Die Hauptfigur, die von einer Katastrophe in die andere stolpert, hat einfach unglaublich viele Facetten eines durchschnittlichen heranwachsenden Außenseiters.

Diese Charakterzeichnung, die den durchaus sympathischen, schusseligen Verlierer skizziert, unterscheidet sich an und für sich nicht großartig von Figuren in anderen Werken. Der Autor versteht es aber, seine Worte so treffend und pointiert zu setzen, wie kaum ein anderer. Fast jeder Satz, fast jedes Wort sitzt perfekt, es gibt keine Längen, sogar die ab und an vorkommenden Wiederholungen fügen sich perfekt ins Bild, da sie wie direkt aus dem Leben gegriffen wirken. Das Buch liest sich angenehm und verblüffend schnell, man kann kaum glauben, in welchem Tempo die 240 Seiten vorüberrauschen – kein Wunder, dass so mancher das Buch in einem Rutsch gelesen hat.

Besonders hervorzuheben ist auch der Stil, den Glavinic in diesem Buch verwendet. Der gesamte Roman ist in der „man-Form“ geschrieben. Das mag im ersten Moment gewöhnungsbedürftig klingen, wurde aber derart flüssig und schlüssig umgesetzt, dass es nach kurzer Phase des Einlesens kaum noch auffällt. Der Identifikation mit der Hauptfigur tut das im Übrigen keinerlei Abbruch, merkwürdigerweise ist eher das Gegenteil der Fall. Übrigens ist der Großteil der Handlung in den späten 1980er Jahren angesetzt, man darf sich also keinen Bezug auf die Kombination „Jugend und neue Medien“ erwarten.

Gesamteindruck: 7/7


Autor: Thomas Glavinic
Originaltitel: Wie man leben soll
Erstveröffentlichung: 2004
Umfang: 240 Seiten (Printausgabe)
Gelesene Sprache: Deutsch
Version: Taschenbuch


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BuchWelt: Die Zeitmaschine

H. G. Wells


Wie man es von den klassischen Science-Fiction-Autoren gewohnt ist, hat auch H. G. Wells eine wundervolle Art, seine Geschichte dem Leser näherzubringen. Das liest sich auch heute, weit über 100 Jahre nach der Erscheinung des Buches, immer noch fantastisch. Manchem mag der Stil altmodisch und damit etwas holprig erscheinen, mir persönlich gefällt er sehr gut und hebt sich erfrischend von den modernen Schriftstellern ab. Für die Höchstwertung reicht es aber dennoch nicht ganz, da trotz des geringen Umfangs von ca. 160 Seiten ein paar Längen enthalten sind. Gelesen haben sollte man „Die Zeitmaschine“ aber auf jeden Fall – nicht nur als Fan klassischer Science Fiction.

Gesamteindruck: 6/7


Kritische Auseinandersetzung mit der Zukunft.

Gerade die klassische Science Fiction hat oft mit dem Problem zu kämpfen, dass ihre Visionen bereits von der Zukunft eingeholt wurden. Das keineswegs negativ zu werten, gerade weil die Vorstellungen der alten Meister oft sehr prophetisch waren. Vor allem Jules Verne und eben H. G. Wells waren echte Visionäre und vieles traf bereits so ein, wie von ihnen vorhergesagt. Manche Voraussagen erwiesen sich im Nachhinein aber auch als falsch – dem beugt Wells im Falle der „Zeitmaschine“, anders als im „Krieg der Welten“, sehr gut vor, indem er weite Teile der Handlung nicht in eine nahe, sondern in eine unvorstellbar weit entfernte Zukunft verlegt. So wird nicht so bald zu erkennen sein, was von den Ideen des Autors wirklich eintrifft und was sich als „falsch“ erweist.

Wie dem auch sei, es gibt es auch in diesem Buch hier ein paar echte Sensationen zu lesen (unter anderem wird zum Beispiel mit der Behauptung, die Zeit sei die vierte Dimension Einstein zumindest ansatzweise vorweggenommen). Ein weiterer Teil der Faszination, die von diesem Roman nach wie vor ausgeht beruht auf den relativ stark ausgeprägten, gesellschaftskritischen Ansätzen. Wells veranschaulicht in „Die Zeitmaschine“ sehr deutlich, wie aus den Fehlern seiner eigenen Zeit der spätere Niedergang der menschlichen Zivilisation hervorgeht, der schließlich in Barbarei und Versklavung endet. Eine indirekte Kritik an der Unterdrückung der Menschen zu Wells Zeit – und heute, in Zeiten menschenunwürdiger Produktionsbedingungen nach wie vor hochaktuell.

Sprachlich empfinde ich den Abschnitt der Geschichte am gelungensten, in dem der Autor seinen namenlosen Protagonisten weitere Jahrtausende nach der eigentlichen Handlung weiter in die Zukunft reisen lässt. Die Trostlosigkeit der dort beschriebenen Welt ist dermaßen anschaulich, dass einen das Bild praktisch tagelang nicht mehr loslässt.

Gesamteindruck: 6/7


Autor: H. G. Wells
Originaltitel: The Time Machine
Erstveröffentlichung: 1895
Umfang: 160 Seiten (deutsche Printausgabe)
Gelesene Sprache: Deutsch
Version: Taschenbuch


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Buchwelt: Redshirts

John Scalzi


Mit „Redshirts“ hat der von mir eigentlich geschätzte John Scalzi ordentlich danebengegriffen. Das Buch wirkt wie eine höchstens mittelmäßige Kurzgeschichte, die künstlich aufgebläht wurde und damit kaum eine Existenzberechtigung im Vollpreis-Segment hat. Mit sorgfältigerer Ausarbeitung hätte das ein gutes Buch in gewohnter Scalzi-Qualität werden können – in dieser Form muss man von einer Lektüre leider abraten. Sollte das Buch jemals günstiger angeboten werden, können Scalzi-Fans einen Blick riskieren, zu viel erwarten sollte sich aber niemand.

Gesamteindruck: 2/7


(Schwache) Kurzgeschichte zum Vollpreis.

Beim Aufschlagen von „Redshirts“ heißt es erstmal durchatmen: Die Schrift ist riesig, die Ränder breit – so kennt man das eigentlich nur von Kinderbüchern. Auf diese Art kommt man natürlich leicht auf 430 Seiten, bei „normalem“ Druck wären es gefühlt unter 200 gewesen. Das zum Preis eines vollwertigen Romans zu verkaufen ist eigentlich eine Frechheit.

Leider wird dieses Manko auch im Buch nicht wettgemacht. Zunächst fallen relativ schnell eine Anzahl an Tippfehlern und eine gewöhnungsbedürftige, ungenaue Übersetzung auf. Verwunderlich, bei einem derart kurzen Buch sollte man meinen, dass das Lektorat genügend Zeit hatte, ordentlich zu Werke zu gehen. Wichtiger ist aber ohnehin die Geschichte – und die ist ausgesprochen merkwürdig und dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass es schon wieder innovativ ist. Sich mit den Redshirts, also Mitgliedern einer Raumschiffbesatzung, deren einziger Daseinszweck das Sterben in den unendlichen Weiten des Weltalls ist, zu beschäftigen, ist eine gute Idee. Ganz neu ist sie allerdings nicht, bereits im Film „Galaxy Quest“ wurde das Thema zumindest angeschnitten. Generell haut „Redshirts“ übrigens in eine ähnliche Kerbe wie dieser Streifen mit Tim Allen, wobei die Story ziemlich genau die umgekehrte Richtung einschlägt.

Auf dem Papier (respektive dem Bildschirm) liest sich das alles erstmal nicht schlecht. Trotzdem – oder gerade deshalb – passt die Umsetzung hinten und vorne nicht. „Redshirts“ soll im Prinzip ja (eben wie „Galaxy Quest“) eine Parodie auf das Science Fiction-Genre im TV sein. Darüber hinaus könnte man das Buch auch als eine Kritik an den teils merkwürdigen Drehbüchern und Erzählweisen insbesondere älterer TV-Serien lesen, die manchmal wissenschaftlichen, häufiger dramaturgischen Interessen folgen (müssen). Leider weist die Erzählweise von „Redshirts“ genau die Probleme auf, die Scalzi vermutlich anprangern wollte. Es gibt Löcher in der Handlung, die Logik bleibt völlig auf der Strecke, der Humor wirkt nicht hintergründig sondern unfreiwillig. Generell fehlt es dem Buch durchgehend an Tiefe – nicht nur, was die wenig spannende Story betrifft, auch die Charaktere bleiben völlig blass. Das mag ihren TV-Pendants, die oft nicht einmal einen Namen bekommen, entsprechen, macht den Roman aber auch sehr oberflächlich. Wirkliche Sympathie für das Schicksal der Redshirts kann so nicht entstehen. Ebenfalls problematisch: John Scalzi verzichtet auf jegliche Außenbeschreibungen, die man im Fernsehen wenigstens sieht – wie das Raumschiff „Intrepid“ aussieht, kann man sich so beim besten Willen nicht vorstellen. Nimmt man all das zusammen, wirkt „Redshirts“ im Endeffekt eher wie eine Fingerübung und nicht wie ein fertiger Roman. Der Autor präsentiert eine grundsätzlich gute Idee mit schönen Ansätzen für eine weitere Ausarbeitung – die einfach nicht erfolgt.

Irgendwann zwischen Seite 330 und 340 ist die Geschichte dann zu Ende. Die restlichen Seiten werden gefüllt mit – ja was eigentlich? Am ehesten kann man das, was folgt als eine Art Nachbetrachtung verstehen. Die Story wird dabei aus anderen Blickwinkeln noch mal zusammengefasst. Das bringt sogar ein wenig Licht in vorher ziemlich nebulöse Zusammenhänge, wirklich gebraucht hätte man diese teilweise langatmigen Beschreibungen aber nicht, weil sie schlicht zu spät kommen.

Wie viel von alledem „passiert“ ist und was davon absichtlich so gemacht wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Spielt letztlich aber auch keine Rolle, weil das Buch – wie man merkt – bei mir einfach nicht so ankommt, wie der Autor es wohl gerne gehabt hätte. Ganz zu verteufeln ist „Redshirts“ zwar nicht, aber eine Kaufempfehlung kann man nicht abgeben. Zwei wohlwollende Punkte, einfach weil Redshirts Charaktere sind, deren trauriges Schicksal in der langen Geschichte der Science Fiction viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Das macht sie sympathisch, den Roman aber nur ein klein wenig besser.

Gesamteindruck: 2/7


Autor: John Scalzi
Originaltitel: Redshirts
Erstveröffentlichung: 2012
Umfang: 432 Seiten (deutsche Printausgabe)
Gelesene Sprache: Deutsch
Version: Taschenbuch


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Autoren A-Z

Auf WeltenDing rezensierte Bücher.

Sortiert nach den Familiennamen der Autoren.

B

Bachman, Richard (aka King, Stephen): The Running Man
Barbusse
, Henri: Das Feuer
Barker, Clive: Hellraiser
Bernemann, Dirk: Asoziales Wohnen
Bernemann, Dirk: Ich hab die Unschuld kotzen sehen
Bernemann, Dirk: Und wir scheitern immer schöner
Bernemann, Dirk: Vogelstimmen
Bester, Alfred: The Stars My Destination (aka Tiger! Tiger!)
Börjlind
, Cilla & Rolf: Schlaflied
Brown
, Dan: Illuminati
Brown, Dan: Sakrileg

C

Caroll, Lewis: Alice hinter den Spiegeln
Caroll
, Lewis: Alice im Wunderland
Clar, Peter: Nehmen Sie mich beim Wort
Crandall, Melissa: Earth 2 – Das Eden Projekt
Crichton, Michael: Andromeda
Crichton, Michael: Congo
Crichton, Michael: DinoPark
Crichton, Michael: Vergessene Welt
Crichton, Michael: Eaters of the Dead

D

Danielewski, Mark Z.: Das Haus
Dick, Philip K.: Das Orakel vom Berge
Dunne, Patrick: Keltengrab

E

Elliott, Will: Hölle
Ende, Michael: Die unendliche Geschichte
Erikson, Steven: The Malazan Book of the Fallen (VORLÄUFIGE BEWERTUNG)

F

Finney, Jack: Die Körperfresser kommen
Frenschkowski
, Marco: Die Chronik des Cthulhu-Mythos (I + II)

G

Gaiman, Neil: Coraline
Glavinic
, Thomas: Der Kameramörder
Glavinic
, Thomas: Wie man leben soll
Goodkind, Terry: Das Erste Gesetz der Magie (Das Schwert der Wahrheit – Band 1)
Goodkind, Terry: Die Schwestern des Lichts (Das Schwert der Wahrheit – Band 2)
Goodkind, Terry: Die Günstlinge der Unterwelt (Das Schwert der Wahrheit – Band 3)
Goodkind, Terry: Der Tempel der Vier Winde (Das Schwert der Wahrheit – Band 4)
Goodkind, Terry: Die Seele des Feuers (Das Schwert der Wahrheit – Band 5)
Goodkind, Terry: Schwester der Finsternis (Das Schwert der Wahrheit – Band 6)
Goodkind, Terry: Die Säulen der Schöpfung (Das Schwert der Wahrheit – Band 7)
Goodkind, Terry: Das Reich des Dunklen Herrschers (Das Schwert der Wahrheit – Band 8)
Goodkind, Terry: Die Magie der Erinnerung (Das Schwert der Wahrheit – Band 9)
Goodkind, Terry: Am Ende der Welten (Das Schwert der Wahrheit – Band 10)
Goodkind, Terry: Konfessor (Das Schwert der Wahrheit – Band 11)
Goodkind, Terry: Das Schwert der Wahrheit (Zusammenfassende Bewertung)

H

Harris, Thomas: Das Schweigen der Lämmer
Harris, Thomas: Hannibal
Harris, Thomas: Roter Drache
Heinlein
, Robert A.: Starship Troopers
Herbert, James: Moon
Hesse, Hermann: Der Steppenwolf
Hohlbein, Wolfgang: Der wandernde Wald (Enwor – Band 1)
Hohlbein, Wolfgang: Die brennende Stadt / Der Stein der Macht 1 (Enwor – Band 2)
Hohlbein, Wolfgang: Das tote Land / Der Stein der Macht 2 (Enwor – Band 3)
Hohlbein, Wolfgang: Der steinerne Wolf / Der Stein der Macht 3 (Enwor – Band 4)
Hohlbein, Wolfgang: Das schwarze Schiff (Enwor – Band 5)
Hohlbein, Wolfgang: Die Rückkehr der Götter (Enwor – Band 6)
Hohlbein, Wolfgang: Das schweigende Netz (Enwor – Band 7)
Hohlbein, Wolfgang: Der flüsternde Turm (Enwor – Band 8)
Hohlbein, Wolfgang: Das vergessene Heer (Enwor – Band 9)
Hohlbein, Wolfgang: Die verbotenen Inseln (Enwor – Band 10)
Hohlbein, Wolfgang: Das Elfte Buch (Enwor – Band 11)
Hohlbein, Wolfgang: Enwor (Zusammenfassende Bewertung)
Hornby, Nick: About A Boy
Hornby, Nick: Fever Pitch
Hornby, Nick: High Fidelity
Hugo, Victor: Die Elenden

I

Indriðason, Arnaldur: Graue Nächte

J

Jacobs, William Wymark: The Monkey’s Paw
Jackson,
Shirley: Spuk in Hill House
Jeschke
, Wolfgang: Der letzte Tag der Schöfpung
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern

K

Kalbers, Stefan: Atmen: Jemand muss atmen!
Katzenbach, John: Die Anstalt
King, Stephen: Feuerkind
King
, Stephen: The Plant
King
, Stephen: The Stand – Das letzte Gefecht
King, Stephen (aka Bachman, Richard): The Running Man
King,
Stephen: Der Werwolf von Tarker Mills
Kleinbaum
, N. H.: Der Club der toten Dichter
Köppen, Edlef: Heeresbericht

L

Lancet, Barry: Japantown
Larsson
, Stieg: Verblendung
Larsson, Stieg: Verdammnis
Larsson, Stieg: Vergebung
Larsson, Stieg: Millennium-Trilogie
Laßwitz, Kurd: Auf zwei Planeten
Lee, Edward: Bighead
Lee, Edward: Innswich Horror
Leiber, Fritz: Hexenvolk
Lem, Stanisław: Der futurologische Kongress
Lem, Stanisław: Solaris

M

Magnason, Andri Snær: LoveStar
Mann
, Thomas: Buddenbrooks
Matheson, Richard: Ich bin Legende
McCarthy, Cormac: Die Straße
Melko, Paul: Die Mauern des Unviersums
Miéville
, China: Der Krake
Miller,
Walter M. jr.: Lobgesang auf Leibowitz
Moorcock
, Michael: Die Kriegsmeute
Moorcock, Michael: Eiszeit 4000
Moynihan, Michael: Lords of Chaos

N

Nevill, Adam: Im tiefen Wald
Niven
, John: Gott bewahre
Niven, John: Kill Your Friends

P

Palm, Kurt: Bad Fucking
Pohl
, Frederik: Gateway (Gateway – Teil 1)
Pohl
, Frederik: Jenseits des blauen Horizontes (Gateway – Teil 2)
Pohl, Frederik: Rückkehr nach Gateway (Gateway – Teil 3)
Pyle
, Howard: Robin Hood

R

Remarque, Erich Maria: Der Weg zurück
Remarque
, Erich Maria: Im Westen nichts Neues
Roth, Joseph: Radetzkymarsch
Rümmelein, Bernd: Die Schlacht am Rayhin (Kryson I)
Rümmelein, Bernd: Diener des Dunklen Hirten (Kryson II)
Rümmelein, Bernd: Zeit der Dämmerung (Kryson III)
Rümmelein, Bernd: Das verlorene Volk (Kryson IV)
Rümmelein, Bernd: Das Buch der Macht (Kryson V)
Rümmelein, Bernd: Tag und Nacht (Kryson VI)
Rümmelein, Bernd: Kryson (Zusammenfassende Bewertung)

S

Saalbach, Axel: Sveta und der Junge aus dem Wald
Scalzi
, John: Redshirts
Schätzing, Frank: Der Schwarm
Schneider
, Robert: Schlafes Bruder
Seethaler, Robert: Der Trafikant
Seethaler, Robert: Die weiteren Aussichten
Shaw
, Bob: Orbitsville
Slupetzky, Stefan: Der Fall des Lemming
Sorokin, Vladimir: Der Tag des Opritschniks
Strugatzki, Arkadi & Boris: Das Experiment
Strugatzki, Arkadi & Boris: Die bewohnte Insel
Strugatzki, Arkadi & Boris: Die Wellen ersticken den Wind
Strugatzki, Arkadi & Boris: Ein Käfer im Ameisenhaufen
Strugatzki, Arkadi & Boris: Milliarden Jahre vor dem Weltuntergang
Strugatzki, Arkadi & Boris: Picknick am Wegesrand
Strugatzki, Arkadi & Boris: Strugatzki – Gesammelte Werke 2

T

Tolkien, J.R.R.: Beren und Lúthien
Tolkien
, J.R.R.: Das Buch der Verschollenen Geschichten
Tolkien
, J.R.R.: Das Silmarillion
Torberg
, Friedrich: Die Tante Jolesch
Tryon, Thomas: Der Kult
Turrini, Peter: Rozznjogd/Sauschlachten

V

Vanderbeke, Birgit: Das Muschelessen
Vanderbeke
, Birgit: Sweet Sixteen
VanderMeer
, Jeff: Auslöschung (Southern Reach Trilogie 1)
VanderMeer
, Jeff: Autorität (Southern Reach Trilogie 2)
VanderMeer, Jeff: Akzeptanz (Southern Reach Trilogie 3)
VanderMeer
, Jeff: Southern Reach Trilogie
Varesi
, Anreas: Die Gräfin Báthory
Verne, Jules: 20.000 Meilen unter dem Meer
Verne, Jules: Reise um den Mond
Verne, Jules: Von der Erde zum Mond
Vertacnik, Hans-Peter: Abfangjäger
Vornholt, John: Earth 2: Tödlicher Abgrund

W

Weir, Andy: The Martian
Wells
, H. G.: Die Insel des Dr. Moreau
Wells, H. G.: Die Zeitmaschine
Winkel, Rainer: Die Affenpfote